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Sexting-Emojis: Diese Bilder sind nicht so harmlos wie sie aussehen

Beim Sexting per Emoji sind es oft die unscheinbaren Symbole, die besonders zweideutig daherkommen.
Beim Sexting per Emoji sind es oft die unscheinbaren Symbole, die besonders zweideutig daherkommen.
Foto: Pixabay
Vergiss Worte, Sexting per Emojis kann deutlich spannender sein. Viele der scheinbar harmlosen Symbole sind nämlich überraschend zweideutig.

Erst vor kurzem wurde bekannt, dass Facebook seine Richtlinien für sich selbst, aber auch Instagram heimlich, still und leise geändert haben soll, und zwar wegen Sexting-Emojis. Die zum Teil sehr harmlos wirkenden Bilder, die du als WhatsApp-Emoji oder Instagram-Emoji vielleicht sogar ganz ahnungslos jeden Tag benutzt, sind unter Kennern nicht so unschuldig wie sie erscheinen. Im Gegenteil.

Sexting-Emojis: So anzüglich kann Gemüse sein

Die wohl bekanntesten Sexting-Emojis sind die Aubergine und der Pfirsich. Es gibt sie als WhatsApp-Emoji, aber auch als Instagram-Emoji. In beiden Fällen stehen sie nicht nur für das Offensichtliche. Aber auch andere Symbole werden häufig dafür verwendet, in Bildern auszudrücken, was in Worten nicht gesagt werden soll. Und selbst die Kombinationen aus verschiedenen Sexting-Emojis eröffnen noch einmal völlig neue Möglichkeiten des Ausdrucks.

Diese Sexting-Emojis solltest du kennen

Nicht nur bei WhatsApp, auch bei Instagram und mit hoher Wahrscheinlichkeit jedem anderen Messenger gibt es Standard-Symbole, die sich als Sexting-Emojis etabliert haben. Die Folgenden sind die bekanntesten und bedürfen zum Teil kaum noch einer Erklärung.

  • Aubergine: Phallus-Symbol
  • Pfirsich: knackiger Po einer Frau
  • Gedrückter Daumen: Handjob
  • Banane: Phallus-Symbol
  • Wassertropfen: Ejakulation
  • Honigtopf: Synonym für Vagina
  • Geöffneter Mund: Lust auf Küssen
  • Teufel: Erregt sein
  • Hotdog: Penetration
  • Maiskolben: Phallus-Symbol
  • Schweinchenkopf: Lust auf versaute Dinge
  • Smiley mit ausgestreckter Zunge: Oralsex
  • Vulkanausbruch: Orgasmus
  • Lutscher: Etwas zum in den Mund nehmen und daran lutschen

Sexting-Emojis sorgen auch kombiniert für Aufsehen

Willst du eine eindeutigere Nachricht mit Sexting-Emojis zum Ausdruck bringen, bleibt dir die Kombination verschiedener WhatsApp-Emojis oder Instagram-Emojis. Auch hier gibt es "Redewendungen", die sich bereits durchgesetzt und etabliert haben.

  • Aubergine + geöffneter Mund: Blowjob
  • Knieendes Männchen + Hund: Doggystyle
  • Banane +Honigtopf + Feuerwerk: heißer Sex
  • Zunge + Blüte: Lecken
  • Tanzende Frau + Augen + Bikini: Ich will dich in Unterwäsche
  • Aubergine + Pfirsich: Analsex
  • Maiskolben + Faust + Wassertropfen: Handjob bis zum Orgasmus

Das sind bei weitem natürlich noch nicht alle Möglichkeiten, über die deine Wünsche mit Sexting-Emojis äußern kannst. Klar ist auf jeden Fall, dass die alternative Nutzung der WhatsApp-Emojis oder Instagram-Emojis vor allem nützlich sind, wenn du dich nicht traust, diese in konkrete Worte zu fassen.

Facebook und Instagram künftig ohne Sexting per Emojis

Dass diese Art der Bildersprache äußerst beliebt und einfach ist, zeigen die geänderten Richtlinien bei Facebook und Instagram. Der New York Post zufolge (via GQ) hatte das soziale Netzwerk schon im Juli ohne große Ankündigung etwas verändert.

Unter Punkt 3.14 (anstößige Inhalte) steht nun, dass "explizite sexuelle Kontaktaufnahme" nicht gestattet sei. Dazu zählen auch Sexting-Emojis beziehungsweise Instagram-Emojis, die zweideutig sind. Instagram- und WhatsApp-Emojis wie Aubergine und Pfirsich würden definitiv in diese Kategorie fallen. Würde sie also zweideutig verwendet, kann der Nutzer als "sexuell aufdringlich" eingestuft werden. Im schlimmsten Fall könnte dir dafür der Account gesperrt werden.

WhatsApp-Emojis könnten noch sicher sein

Da nicht erwähnt wird, ob sich diese veränderten Richtlinien zu Sexting mit Emojis auch auf WhatsApp beziehen, bist du also mit anrüchigen WhatsApp-Emojis vielleicht noch eine Weile sicher. Nutzt du Sexting-Emojis wie Aubergine und Pfirsich übrigens in einem nicht-sexualisierten Kontext, musst du dir darüber auch keine Gedanken machen.

Die zweideutigen Symbole haben übrigens noch eine andere Funktion. Bei YouPorn kannst du mit Sexting-Emojis nach Pornos suchen. Harmloser geht aber natürlich auch, denn was WhatsApp-Emojis sonst bedeuten, ist auch recht interessant. Zum Beispiel solltest du ein bestimmtes WhatsApp-Symbol auf keinen Fall benutzen.

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