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Handyvertrag abschließen: Dieses Wort solltest du am Telefon nicht sagen

Wer einen Handyvertrag abschließt, hat oft nicht viel Bedenkzeit. Es lohnt sich jedoch, mit Bedacht zu entscheiden, um fiese Kostenfallen zu umgehen.
Wer einen Handyvertrag abschließt, hat oft nicht viel Bedenkzeit. Es lohnt sich jedoch, mit Bedacht zu entscheiden, um fiese Kostenfallen zu umgehen.
Foto: iStock/GrapeImages
Dass Handyverträge am Telefon abgeschlossen werden, ist keine Seltenheit. Kunden sollten allerdings aufpassen, was sie sagen. Ansonsten könnte es teuer werden.

Wer einen neuen Mobilfunk-Tarif sucht, hat nur selten Lust, sich durch seitenlanges Kleingedrucktes zu wälzen. Wer jedoch gutgläubig einen Handyvertrag abschließt, kann oft mit einem bösen Erwachen rechnen. Denn: an den Geschäftsbedingungen führt kein Weg vorbei – selbst Aussagen von Beratern sind im Zweifelsfall nichts wert.

Handyvertrag abschließen: Nur den AGB's vertrauen

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sind keine angenehme Lektüre. Kein Wunder, denn nicht selten verstecken sich hinter den kleingedruckten Schachtelsätzen fiese Fallen, die potentielle Kunden bestenfalls übersehen sollten. Letztere neigen auch deshalb oft dazu, den Beratern von Telekom, O2 und Co. besonders viel Vertrauen zu schenken, statt sich selbst in die Vertragsdetails einzulesen.

Das kann allerdings ein grober Fehler sein: In O2-Foren beschweren sich regelmäßig Kunden, die unwissentlich nicht nur einen, sondern gleich mehrere Verträge abgeschlossen haben.

"Juristisch hat man in solch einem Fall schlechte Karten", erklärt Nicole Mertgen, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bremen, gegenüber Business Insider. Schließlich müsste man als Kunde eine wissentliche Fehlberatung beweisen, was selbst mit einem Zeugen äußerst schwierig ist. "Man muss sich vor der Unterschrift – so anstrengend es auch ist – die Zeit nehmen, den Vertrag genau zu lesen. Denn das gesprochene Wort eines Beraters zählt in so einem Fall quasi nichts."

Handys im Alltag: Darauf solltest du achten
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Kundengespräch am Telefon: Dieses Wort solltest du nicht sagen

Besonders hartnäckig sind auch Verkaufsgespräche am Telefon. Auch hier gilt: Auf das, was im Gesprächsverlauf besprochen wurde, können Kunden den Anbieter im Nachhinein nicht festnageln. Hier ist es ebenfalls ratsam, sich schriftlich abzusichern und auf keinen Fall Verträge per Telefon abzuschließen.

Doch auch wer das gar nicht beabsichtigt, kann später in ein Geschäftsverhältnis verwickelt sein. Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren Berichte darüber, dass Call Center bei solchen Anrufen ein einfaches "Ja" der Kunden im Gespräch nutzen, um es später als Zustimmung für einen Vertragsabschluss an die für sie passende Stelle zu schneiden.

Klingt verrückt, ist aber wahr: Als Reaktion auf solche Fälle hat der Bundesverband der Verbraucherzentrale im vergangenen Jahr gemahnt, in solchen Gesprächen, wenn möglich, nicht "Ja" zu sagen.

Du willst besonders preiswerte Konditionen? Willst du einen günstigen Handyvertrag, solltest du auf Folgendes achten. Was hinter dem Mega-Tarif Freenet Funk steckt, haben wir uns ebenfalls schon einmal genauer für dich angeschaut. Diese Methode spart ordentlich Geld: Zwei Tarife gibt es für das Handy günstiger.

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