Eine Ära neigt sich dem Ende zu: Microsoft-Gründer Bill Gates tritt als Vorstand zurück. Dafür hat er natürlich seine Gründe. Denn der Einsatz im Unternehmen raubt ihm viel Zeit – und die möchte er in Zukunft anderweitig nutzen.

Bill Gates: Das plant der Microsoft-Gründer mit seiner Freizeit

Wie das Unternehmen nun mitteilte, wird Bill Gates sich aus dem Vorstand zurückziehen. Dennoch will der Microsoft-Gründer weiterhin als technischer Berater dem Chef Satya Nadella und anderen Führungskräften zur Seite stehen.

„Ich bin dankbar für Bills Freundschaft und freue mich darauf, weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten, um unsere Mission zu verwirklichen, jeden Menschen und jede Organisation auf dem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen“, so Nadella.

Neue Aufgaben warten auf Bill Gates

Bill Gates leitet gemeinsam mit seiner Ehefrau die Bill & Melinda Gates Foundation. Die Organisation widmet sich der Bekämpfung von Krankheiten, der Förderung von Bildung und hat sich in jüngster Zeit auch dem Kampf gegen den Klimawandel zugewandt. Die Stiftung besitzt ein Kapital von mehr als 40 Millionen US-Dollar. Damit ist sie die weltweit größte private Stiftung. Seine neu gewonnene Freizeit möchte der Microsoft-Gründer seinen philanthropischen Aufgaben widmen.

Schon 2008 zog sich Bill Gates als Microsoft-CEO zurück. Bis Februar 2014 war er noch Vorstandsvorsitzender. Microsoft gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und wird auf einen Wert von eine Billionen US-Dollar geschätzt. Der Microsoft-Vorstand wird seit 2014 von John W. Thompson angeführt und besteht aus zwölf Mitgliedern.

Verpasste Chancen: Das sieht der Microsoft-Gründer als seinen größten Fehler an. So geht Bill Gates mit seinem Vermögen um. Es wird dich umhauen.

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