Auch der Online-Riese hat gegenwärtig mit Problemen zu kämpfen. Die gesteigerte Nachfrage durch mehr Online-Bestellungen und die daraus resultierende Belastung der Lieferkette hat Amazon dazu gezwungen, für einige Kunden mit Amazon Prime-Mitgliedschaft eine Neuerung auszurufen. Davon betroffen ist deren Amazon-Lieferung.

Amazon Prime: Alles zum Streaming & Shopping des Mega-Konzerns
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Amazon Prime-Mitgliedschaft: So anders wird die Amazon-Lieferung

Wer eine Amazon-Lieferung in Auftrag gibt, bekommt in den USA jetzt Geld dafür, wenn er eine Amazon Prime-Mitgliedschaft abgeschlossen hat und sich freiwillig in Geduld übt. Denn: Wer sein Paket nicht sofort erhalten will, sondern ein paar Tage warten kann, wird von Amazon dafür bezahlt.

Die sogenannten „No-Rush Shippings“, also Amazon-Lieferungen „ohne Hektik“ werden Android Police zufolge mit 3 US-Dollar in Form von Guthaben vergütet. Diese können Kunden mit Amazon Prime-Mitgliedschaft später für digitale Einkäufe wie Hörbücher oder Filme nutzen. Laut Amazon soll diese Maßnahme helfen, „bedürftige Kunden“ zu priorisieren.

Andere Länder haben es schwerer mit der Amazon-Lieferung

Ob es eine ähnliche Vergütung für eine verzögerte Amazon-Lieferung auch in Deustchland geben wird, muss sich wahrscheinlich erst mit der Zeit zeigen. Gegenwärtig ist die Lage aber auch hierzulande schon angespannter. Zumindest hat sich die Lieferzeit bei Amazon bereits verändert. Dass Kunden mit Amazon Prime-Mitgliedschaft auch einen Vorteil bei mehr Geduld erhalten, lässt sich demnach vielleicht nicht komplett ausschließen.

In anderen Ländern wurden Amazon-Lieferungen dagegen für einige Güter komplett ausgesetzt. Auch dieses Schicksal ist also möglich.

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