Die Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg sieht sich mit alten Problemen konfrontiert. Bereits in der Vergangenheit drohte die Fauna beim brandenburgischen Grünheide, dem Tesla-CEO Elon Musk einen Strich durch die Rechnung zu machen. Nun sollen sich die Bauarbeiten abermals verzögern. Der Grund: Ameisen.

Tesla Gigafactory bei Berlin: Ameisen erschweren den Bau

Die Umweltschutzrichtlinien in Brandenburg sind strikt, da wird auch für einen Konzern wie Tesla keine Ausnahme gemacht. „Ein Ameisenhügel wird umgesiedelt“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Kristian Tost vom Unternehmen Natur und Text. Die Waldameisen werden zunächst in Tonnen verstaut und anschließend in einem benachbarten Waldstück ausgesetzt.

Doch sind die kleinen Insekten längst nicht die einzigen Tiere, die es sich auf dem Baugrund der Tesla Gigafactory bei Berlin gemütlich gemacht haben. Neben einigen Zauneidechsen hatten sich dort mitunter drei Fledermäuse angesiedelt, die das Gebiet jedoch mittlerweile verlassen haben. Obwohl es bei Grünheide noch immer eher schleppend vorangeht, plant Elon Musk bereits eine weitere Tesla-Fabrik.

Übrigens: Eine Tesla Gigafactory musste der Autobauer sogar schon schließen.

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