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Elon Musk auf Twitter: Dieser heftige Ausbruch kostet ihn Milliarden

Abermals hat Elon Musk auf Twitter für einen Aufschrei gesorgt.
Abermals hat Elon Musk auf Twitter für einen Aufschrei gesorgt.
Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP via Getty Images
Mit seinem neuesten Beitrag hat sich der Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter ordentlich ins Bein geschossen. Mehrere Milliarden US-Dollar haben sich verabschiedet.

Schon in der Vergangenheit hat der Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter in einigen Fällen auf sich aufmerksam gemacht. Vor allem seine Aussagen und Prognosen zur Tesla-Aktie haben ihn bereits einige Male in die Bredouille gebracht. Nun jedoch hat sich der CEO des US-amerikanischen Autobauers einen Fehltritt geleistet, dessen Konsequenzen sich unmittelbar zeigten. Mehrere Milliarden US-Dollar hat der Unternehmer dadurch verloren.

Elon Musk auf Twitter: Da ist was schiefgegangen

Am Freitag, den 1. Mai, ging der Tesla-Chef aus Ganze und hat gleich drei Tweets abgesetzt, die sich mit voller Härte auf die Tesla-Aktie auswirkten. Nicht nur kündigte der Multimilliardär an, er wolle "fast allen physischen Besitz" verkaufen, sondern teilte im selben Atemzug gegen die Beschränkungen in Folge der Corona-Krise aus. Doch ist es ein anderer Beitrag, der Elon Musk auf Twitter und am Markt den größten Gegenwind bescherte:

"Tesla-Aktienkurs ist meiner Meinung nach zu hoch", schreibt der Unternehmer und macht sich damit zumindest unter Anteilseignern ordentlich unbeliebt. "Alter... ich habe gerade $10.000 wegen diesem Tweet verloren. Was zur Hölle ist falsch mit dir", entgegnet einer von vielen auf den kurzen Ausbruch des Tesla-CEOs. Immerhin hat er sein Ziel erreicht: Der Börsenwert des Unternehmens ist binnen kürzester Zeit um mehrere Milliarden gesunken.

Im Fokus der Börsenaufsicht

Elon Musk hat via Twitter schon so manches Unheil angerichtet. Nicht umsonst stand der Geschäftsführer bereits einige Male in Kontakt mit der US-Börsenaufsicht. Diesem Kontakt entsprang mitunter die Vereinbarung, dass er seine Tweets zum Unternehmen nicht ohne Freigabe veröffentlichen dürfe. Dies liegt nun zwei Jahre zurück, doch dürften Aktienbesitzer vor allem 2019 durchgeatmet haben, als es vorübergehend den Anschein erweckte, Elon Musk hätte seinen Twitter-Account gelöscht.