Dass Online-Banking, wie wir es heute kennen, irgendwann sein Ende nehmen könnte, ist möglich. Eine Analyse des Bankenverbands zeigt zumindest, wie die eigentlich beliebte Art der Bankgeschäfte bereits jetzt schon mit Rückgängen zu kämpfen hat. Schuld ist eine neue Technologie: Banking-Apps.

Online-Banking nimmt ab: Diese neue Methode ist schuld

Die entsprechende Aufstellung zur Verbreitung des Online-Banking in Deutschland soll verdeutlichen, wie sehr sich Banking durch Apps und mobile Transaktionen verändert. Während die Nutzung herkömmlicher Internetoptionen am Browser stagniert und in manchen Altersgruppen sogar rückläufig sei, soll mobiles Banking mit Apps immer mehr an Bedeutung gewinnen.

So würden nur noch 50 Prozent der Deutschen Online-Banking nutzen, wie aktuelle Zahlen des Verbandes Deutscher Banken zeigen, die repräsentativen Umfragen entstammen. Eine Stagnation sei dabei in allen Altersgruppen zu beobachten, wobei vor allem Menschen ab 40 immer weniger auf das stationäre Internetangebot ihrer Geldinstitute zurückzugreifen scheinen.

Online-Banking in der Krise?

Mobiles Banking mit Apps scheint dies dem Bankenverband zufolge nach und nach zu verdrängen. So stiegt die Zahl derer, die Online-Banking über ein mobiles Endgerät betreiben von 25 auf 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil jener, die Online-Banking am Computer nutzen, sei dagegen von 75 auf 62 Prozent gesunken.

Ob das Online-Banking damit wirklich in der Krise steckt, muss sich zeigen. Die Zunahme an Nutzern von Banking-Apps ist mit der großen Verbreitung von Handys jedoch keine Überraschung. Dabei sorgen allerdings auch Banking-Apps oft genug für Sicherheitsbedenken. Erst jüngst wurde eine Schadsoftware aufgedeckt, die gezielt Banking-Apps angreift und Passwörter für Online-Banking ausspioniert. Willst du übrigens sicheres Online-Banking, gibt es dafür Methoden und Wege.

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