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Antiviren-Softwares im Test: Welche Programme sind „sehr gut“?

Viren stellen im Netz eine Riesengefahr dar. Ein Team zehn Antiviren-Softwares im Test angeschaut und kaum Negatives zu berichten.

Antiviren-Software im Test
Welche Antiviren-Software ist im Test am stärksten? © Getty Images/Manuel Breva Colmeiro

Wen wundert es schon: Seit Anbeginn der Internet-Ära gibt es im Netz Kriminalität. Dazu zählen unter anderem Betrügermaschen, aber auch Schädlingssoftware, die in der Lage ist, den Computer von Null auf Hundert auf den Kopf zu stellen. Virenbefall auf dem Computer kann fatale Folgen haben. Oftmals hilft da nur die Formatierung der Festplatte. Um das zu verhindern, gehört ein gutes Antiviren-Programm ins Standard-Repertoire eines jeden PC-Nutzers. IMTEST hat die besten Antiviren-Softwares im Test ausfindig gemacht.

Antiviren-Softwares im Test: Wofür sind sie nötig?

Kann man auf so ein Programm eigentlich verzichten? Schwer. Denn: Die Cyberkriminalität war noch nie so hoch wie derzeit. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft die Bedrohung durch Cyberangriffe auf “angespannt bis kritisch” ein. Im letzten Jahr allein gab es über 140 Millionen neue Schädlings-Varianten im Netz – das ist erschreckend hoch. 

Antivirenprogramme bieten Schutz. Sie erkennen schädigende Software und blockieren sie. Das heißt im Umkehrschluss: Sie werden nicht auf dem PC abgelegt und können keinen Schaden anrichten. Und der Schaden kann groß sein: Medienpräsenz erhielt ein Erpressungs-Trojaner. Dieser verschlüsselte heimlich Nutzerdaten, bis der Computer gesperrt wird. Eine Bildschirmnachricht lässt sinngemäß verlauten: „Entweder du zahlst Geld, oder wir behalten deine Daten“. Das ist eine Falle. Problem ist: Nicht jeder erkennt den Trojaner direkt als solchen und könnte aus Angst das Geld überweisen.

Wie infiziere ich meinen PC mit einem Virus?

Es gibt zahlreiche Wege, wie Schadsoftware auf den Computer gelangt. Ein kleiner Überblick:

  • Downloads nicht vertrauenswürdiger Internetseiten
  • Anhänge in E-Mails von fremden oder virenverseuchten Adressen (insbesondere .exe-Dateien)
  • Virenlastige Internetseiten finden durch Sicherheitslücken Platz auf dem Rechner

Wie gut sind die Antivirenprogramme im Test von IMTEST?

Um die Wirksamkeit der Schutzprogramme im Test zu überprüfen, holte sich IMTEST Verstärkung: Zusammen mit dem Sicherheitspartner AV-Test testeten sie alle Software-Prohramme durch. Nach sechs Monaten stand fest: Fünf der zehn Testkandidaten boten hundertprozentigen Schutz. Das ergab die Endnote „sehr gut“. Darunter fielen Programme wie Total Security von Bitdefender, Total Security von Kaspersky und 360 Deluxe von Norton Lifelock. 

Der große Funktionsumfang der Antiviren-Software überzeugte alle Tester:innen. Dazu zählen beispielsweise ein Passwort-Manager, E-Mail-Phishing-Schutz und Banking-Schutz. Falschmeldungen spielten die Programme kaum bis gar nicht aus. Und auch die Kündigung der Programme könnte laut IMTEST nicht leichter sein. 

Antivirenprogramme – ein Must-have für jeden

Das Know-how über die größten Bedrohungen des Internets kann noch so umfassend sein – vor Viren und Schädlingen ist im Internet trotzdem niemand sicher. Ein falscher Klick genügt, um herbe Konsequenzen herbeizuführen. Das kann aus Versehen passieren – und zwar jedem. 

Mit Antiviren-Software wie aus dem Test wird die Gefahr maßgeblich reduziert. 

Und das macht die Software sehr gut. Durch immer neue kriminelle Schad-Software ist trotzdem Vorsicht geboten. Selbst das beste Programm kann die neuesten Viren nicht immer ausfindig machen. Trotzdem: Ohne Virenschutz ist dein Computer einem Virus schutzlos ausgeliefert.

Quellen: IMTEST; eigene Recherche

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