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RSS-Feed erstellen: Mach deinen Blog noch schneller bekannt

Du willst ein RSS-Feed erstellen? Das ist eigentlich nicht so schwer. Es gibt aber viel zu beachten.
Du willst ein RSS-Feed erstellen? Das ist eigentlich nicht so schwer. Es gibt aber viel zu beachten.
Foto: imago images/Panthermedia
Du möchtest einen RSS-Feed erstellen, weil dir geraten wurde, dass so mehr Leute deine Inhalte finden? Da ist wirklich was dran. Folge unserer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Von RSS-Feeds hast du schon einmal gehört. Jetzt hast du den Rat erhalten, dass das Erstellen eines RSS-Feeds total leicht ist und der Reichweite deines Blogs nur zugute kommen kann. Doch was genau ist ein RSS-Feed und warum schwören so viele in den Online-Medien auf ihren Einsatz. Wir klären auf was es mit den Feeds auf sich hat und wie du dir selbst so einen RSS-Feed erstellen kannst.

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RSS-Feed erstellen: Nun wirklich kein Hexenwerk

Einen RSS-Feed zu erstellen geht eigentlich ganz einfach. Du musst hierfür ein XML-Dokument auf deinem Server anlegen. Jeder, dem du die Adresse dieses Dokuments auf deiner Webseite weiter gibst, kann über diesen entsprechenden Link deinen Feed abonnieren. Da der Aufbau des XML-Dokuments bestimmten Regeln folgt, um von sämtlichen RSS-Reader-Apps und anderen Webportalen, die Drittanbieter-Inhalte darüber anbieten, gelesen zu werden, kannst du nicht viel falsch machen.

Schon binnen weniger Minuten kannst du so deinen eigenen RSS-Newsfeed kreieren und live stellen. Dafür brauchst du lediglich einen ausreichenden Webserver oder einen eigenen Server. Zunächst musst du die Grundstruktur eines RSS-Feeds aufbauen und dazu die bekannte XML-Struktur verwenden. Das gesamte Dokument setzt sich dabei aus verschachtelten Tags zusammen, die sich nicht nur "öffnen" dürfen, sondern auch "schließen" müssen, um verstanden zu werden. Gehe am besten so vor, um die die grundlegenden Elemente deines XML-Dokuments anzulegen:

  • Das Textdokument erstellst du am besten auf deinem PC.
  • Benenne es um, so das es die Dateiendung ".xml" trägt.
  • Bearbeite das Dokument, indem du mit Rechtsklick darauf gehst und dann "Bearbeiten" wählst.
  • Alternativ kannst du auch einen XML-Editor verwenden, den du kostenlos herunterladen und verwenden kannst. So ein Tool wird auch von Microsoft angeboten.
  • Die erste Zeile deines XML-Dokuments sieht dann so aus: <?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?> Damit beginnst du dein Dokument mit der Information, dass du den Westeuropäischen Zeichensatz verwendest und XML in der Version 1.0 berücksichtigst.
  • Öffne darauf den Stammtag deines Feeds, indem du "<rss version="0.91">" schreibst.
  • Darunter öffnest du dann den Channeltag, indem du "<channel>" anbringst.
  • Beide Tags schließt du wieder mit "</channel></rss>" ab.
  • Das ist dann das fertige Grundgerüst für deinen Feed samt der Anzeige für jeden RSS-Feed-Reader, dass es sich um einen RSS-Feed handelt.
  • Anschließend füllst du die Grundstruktur aus mit weiteren Informationen über die Inhalte deines Blogs.
  • Dafür nutzt du jedes Mal den Channel-Tag.
  • Den Titel für den Channel vergibst du mit einem geöffneten und geschlossenen "title"-Tag.
  • Die Beschreibung für den Channel gibst du mit dem "description"-Tag an.
  • Die Sprache des Channels wird mit dem "language"-Tag, in unserem Fall also "de" für Deutsch, angegeben.
  • Ein Titelbild für deinen Channel vergibst du mit dem "image"-Tag samt einem "url"-Tag für die Adresse der Bilddatei. Besser gelesen werden kann die Datei, wenn du noch "height"- und "width"-Tags in Pixelgröße angibst innerhalb des geöffneten und geschlossenen "image"-Tags.
  • Der "pubDate"-Tag gibt dann das relevante Datum der Veröffentlichung des Feeds an.
  • Links zu den bestehenden Inhalten deines Blogs platzierst du mit dem "link"-Tag.
  • Neue Blogeinträge kannst du mit dem "item"-Tag im Dokument aufführen.

Noch einmal, weil es sehr wichtig ist: Alle Tags, die du einmal im XML-Dokument deines RSS-Feeds geöffnet hast, müssen wieder geschlossen werden. Machst du das nicht, ist dein Dokument fehlerhaft und kann nicht gelesen werden. Um deinen RSS-Feed beim Erstellen und vor dem Upload auf deine Webseite zu testen, kannst du die XML-Datei in einem Feed-Reader probeschauen.

Fazit: RSS-Feed erstellen ist stark reglementierte Arbeit

Wie du sehen kannst, kann jeder einen RSS-Feed erstellen, solange er sich an die Grundlagen hält. Machst du einen Fehler, dann kannst du dein XML-Dokument zerstören und es wird nicht richtig erkannt von den RSS-Readern, die vielleicht gerne deine Inhalte bei sich aufnehmen würden.

Hast du deinen RSS-Feed erstellt, kannst du dazu übergehen, nach RSS-Readern Ausschau zu halten, bei denen du dich mit deinem Blog bewerben kannst um eine Aufnahme. Hier sind etwa die beliebtesten RSS-Reader für Android-Geräte.

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