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Elon Musk vs. Jeff Bezos: Jetzt teilt der Tesla-CEO aus

Elon Musk übermittelte jüngst auf humorvolle Art und Weise seine "Grüße" an Konkurrent Jeff Bezos. Dieser dürfte sie nicht halb so locker aufgefasst haben.
Elon Musk übermittelte jüngst auf humorvolle Art und Weise seine "Grüße" an Konkurrent Jeff Bezos. Dieser dürfte sie nicht halb so locker aufgefasst haben.
Foto: imago images/ZUMA Wire
Die Rivalität zwischen Elon Musk und Jeff Bezos geht in die nächste Runde. Der Tesla-CEO teilte jüngst gegen seinen milliardenschweren Konkurrenten von Amazon gehörig aus.

Nicht nur, dass die beiden Tech-Mogule sich in den vergangenen Wochen immer wieder ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel als reichster Mensch der Welt lieferten, sondern auch ihre vorangegangene Fehde beflügelt immer wieder einen öffentlichen Schlagabtausch der beiden Multimilliardäre. Jüngst ließ sich Elon Musk erneut dazu hinreißen, seinem Konkurrenten, Amazon-CEO Jeff Bezos, mit einer nicht ganz ernst gemeinten Grußbotschaft verbal einzuheizen.

The Boring Company: Elon Musks Plan gegen Verkehrsstau
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Elon Musk gegen Jeff Bezos: "Nette" Worte vom Tesla-CEO

Schon lange liefern sich Elon Musk und Jeff Bezos eine regelrechte Schlammschlacht, die mit dem Wettkampf um die Erschließung des Weltalls begann. Dass der Tesla-CEO seinen Unmut über den Amazon-Chef bis heute nicht begraben hat, zeigen jüngst seine warmen Worte, die er Bezos mit auf den Weg gibt. Dies berichtet auch das Portal BusinessInsider.

In einem Bericht der Washington Post, in dem es darum geht, wie der zeitliche Aufwand, den Elon Musk betreiben muss, um sein Privatleben, seine Reiseplanung und seinen Fokus auf das SpaceX-Projekt unter einen Hut zu bekommen, langsam aber sicher auch seine Entscheidungen in Bezug auf Tesla beeinflussen könnte.

Der Bericht, der von zahlreichen ehemaligen Tesla-Mitarbeitern, Investoren und Analysten gestützt wird, ging natürlich nicht an Musk selbst vorbei. Als Antwort auf eine direkte Anfrage der Washington Post teilte der Tech-Pionier mit, er richte seine "Grüße an ihren Marionettenspieler" aus. Damit nimmt er wohl Bezug auf Jeff Bezos Kauf des Zeitung im Jahr 2013. Obwohl sowohl Jeff Bezos als auch die Redaktion der Washington Post versicherten, dass sie voneinander unabhängig sind, lieferte die Übernahme zahlreichen Nährboden für Kritiker, zu denen auch der ehemalige US-Präsident Donald Trump zählt.

Rivalität geht bis in das Jahr 2004 zurück

Bereits vor über 15 Jahren begann der Wettlauf um das Weltall zwischen den beiden Visionären. Schon damals konnte Elon Musk nicht auf sich sitzen lassen, dass Bezos mit seiner Raketenfirma Blue Origin seinem eigenen Bestreben, mit SpaceX eines Tages das All zu besuchen, nacheifert und bezeichnete diesen als "Copycat". Außerdem beschrieb er Amazon damals als "Monopol" und erlaubte sich diverse Stiche hinsichtlich Bezos' Alter.

Doch auch Jeff Bezos kann austeilen. Über die Jahre hinweg kritisierte er immer wieder Musks SpaceX-Projekt und dessen Hauptziel, die Menschen zum Mars zu schicken. "Geh und lebe erst einmal auf der Spitze des Mount Everest für ein Jahr und du wirst sehen, ob dir das gefällt, denn im Vergleich zum Mars ist dieser Ort ein Gartenparadies." erklärte Bezos erst 2019 in einem Gespräch. Eine eher überraschende Anfrage stellte Elon Musk zuletzt Russlands Präsidenten Vladimir Putin. Und auch von Twitter hat der Tesla-Chef wohl endgültig die Nase voll.

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