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Vorsicht bei Zoom-Meetings: Auf eines solltest du immer verzichten – wenn du kannst

Es lohnt sich, gut zu überlegen, an welchem Zoom-Meeting du teilnimmst.
Es lohnt sich, gut zu überlegen, an welchem Zoom-Meeting du teilnimmst.
Foto: imago images / Westend61
Es gibt Zoom-Meetings, die für Teilnehmer zu unerwarteten Problemen führen können. Dies zeigt auch eine aktuelle Studie.

Um Videokonferenzen, egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld, kommt gegenwärtig kaum jemand herum. Vor allem ein Unternehmen hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht. Wer also viel Zeit am Rechner verbringt, kennt sicherlich auch Zoom-Meetings. Gerade diese können laut einer Nutzerin und Forschern jedoch zur wahren Belastungsprobe werden, wenn sie auf eine bestimmte Art durchgeführt werden.

Zoom-Videokonferenz: So nutzt du die Skype-Alternative
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Hilfreiche Tipps für Zoom-Meetings

  • Nutze eine Kabelverbindung statt WLAN
  • Logge dich frühzeitig ein
  • Schalte Ablenkungen aus
  • Deaktiviere dein Mikrofon, wenn du nicht sprichst
  • Halte ein Getränk bereit

Problematisches Zoom-Meeting: Eines mögen Nutzer nicht

Mit der notwendigen Verlegung persönlicher Kommunikation ins Internet, haben sich nicht nur positive Nebeneffekte wie mehr Möglichkeiten zum Homeoffice bemerkbar gemacht. Es gibt mittlerweile eine ganz eigene Kultur, die sich rund um Zoom-Meetings und Videokonferenzen generell entwickelt hat. Dazu gehören auch Gewohnheiten, die eher aufstoßen, obwohl sie auf den ersten Blick ganz anders verkauft werden. Dazu zählen sogenannte "Happy Hour"-Calls in Unternehmen.

Wer in einer Firma arbeitet, die auch außerhalb des Arbeitsbereichs Wert auf gegenseitigen Austausch legt, kennt diese Art von Treffen womöglich: Kollegen und Chef versammeln sich außerhalb der Arbeitszeiten zum geselligen Beisammensein, trinken und reden, völlig losgelöst vom Unternehmenskontext. Eigentlich. Denn solche Zoom-Meetings können auch eine unangenehme Kehrseite haben.

"Arbeitsmeetings mit Alkohol"

Denn, wie eine Nutzerin gegenüber ZDNet.com berichtet, handelt es sich dabei statt um private Treffen eher um "Arbeitsmeetings mit Alkohol", die zwar als "nicht obligatorisch" verkauft werden, dennoch aber den Druck vermitteln können, besser anwesend zu sein. Vor allem, wenn es im Fall der Nutzerin regelmäßig Kommentare zur Abwesenheit gibt. Dazu kommt, dass entsprechende Zoom-Meetings ganz selbstverständlich in der Freizeit der Angestellten angesiedelt werden, ganz im Sinne der Annahme im Lockdown hätte jeder Zeit.

Belastend ist dies vor allem, weil durch derartige Zoom-Meetings kaum genug Platz bleibt, um sich mental und körperlich von der Arbeit zu distanzieren und zu entspannen. Nicht zu vergessen, dass zahlreiche Menschen zeitgleich ihre Kinder versorgen oder sogar unterrichten müssen beziehungsweise genug andere Dinge zu erledigen haben, die sich außerhalb der Arbeit abspielen. Eine im Februar veröffentlichte Studie der Universität von Sydney zumindest empfiehlt, auf ähnliche Teambuilding-Maßnahmen zu verzichten, wenn du Arbeits und Privatleben getrennt halten möchtest.

Wer seine regulären Zoom-Meetings optimieren möchte, kann auf eine Vielzahl an Tipps zurückgreifen. So ist es leicht möglich, den Zoom-Hintergrund anzupassen, um die eigenen vier Wände privat zu halten. Auch für die Nutzung der Zoom-App gibt es nützliche Tricks.

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