Die Kryptowährung Bitcoin erlebt gegenwärtig neue Höhenflüge nachdem es Anfang des Jahres und vor allem 2020 deutlich enttäuschender aussah. Obwohl im März 2021 aber erstmals die Marke von 60.000 US-Dollar überschritten wurde, prophezeit ein Experte ein baldiges Bitcoin-Verbot.

Kommt das Bitcoin-Verbot? Kritiker hält es für möglich

Ray Dalio ist sogenannter Krypto-Kritiker und Hedgefondsmanager. Er sagt voraus, dass es „sehr wahrscheinlich“ und in naher Zukunft zu einem Bitcoin-Verbot kommen könnte, sobald Regierungen in der Währung eine Bedrohung sehen. Dabei zieht der Experte Parallelen zum US-amerikanischen „Gold Reserve Act“ von 1934, der den privaten Besitz und Gebrauch von Gold untersagte. Hintergrund war die Sorge, es könne in Konkurrenz zu anderen Währungen als Zahlungsmittel und Wertspeicher verwendet werden.

Für die Zukunft von Bitcoin prognistiziert Dalio ein ähnliches Schicksal. Seiner Aussage nach soll beispielsweise die Regierung in Indien bereits ein Bitcoin-Verbot in Erwägung ziehen, wie Finanzen.net unter Berufung auf MarketWatch berichtet. Das Mining, Handeln, Übertragen und der Besitz der Kryptowährung wären damit illegal. „Wir werden sehen, was das bedeutet“, so der Kritiker weiter.

Dalios Expertise hat Einfluss auf Bitcoin

Auch wenn die Vorhersage des Experten zu einem möglichen Bitcoin-Verbot nicht eintreffen sollte, könnte sie den Kursverlauf der Währung zumindest beeinflussen. Laut Finanzen.net hatte seine Warnung bereits den Druck darauf erhöht. Dalio erklärte, dass der Widerstand von Regierungen womöglich steigt, weil der Bitcoin deren Kontrolle über Banken- und Geldversorgungssysteme potenziell bedrohen könnte: „Jedes Jedes Land schätzt sein Monopol, Angebot und Nachfrage zu kontrollieren. Sie wollen nicht, dass andere Zahlungsmittel kursieren oder konkurrieren,(…).“

Bis es soweit ist, könnte das Bezahlen eines Tesla-Fahrzeugs mit Bitcoin möglich sein. Selbst Bezahldienste ziehen mit. Bei PayPal steht Bitcoin schon auf der Agenda.

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