In den vergangenen Wochen hat Elon Musk viele kritische Blicke auf sich gezogen. Grund dafür war mitunter die Entscheidung, Tesla-Autos nicht länger für Bitcoin anzubieten. Auch der Verkauf eines beachtlichen Bündels der Kryptowährung kam bei Investoren und Fans nur bedingt gut an. Für sich selbst und sein Unternehmen hat der Tesla-CEO nun aber offenbar einen neuen Entschluss gefasst.

Wer ist Elon Musk?

Elon Reeve Musk ist ein in Südafrika geborener kanadisch-amerikanischer Wirtschaftsmagnat, Ingenieur, und Erfinder. Er ist CEO und Chief Technical Officer von SpaceX, CEO und Produktarchitekt von Tesla Motors, Vorstandsvorsitzender von SolarCity, einem Solarenergieunternehmen, CEO des Infrastruktur- und Tunnelbauunternehmens Boring Company und des Unternehmens Neuralink.

Elon Musk und die „Diamond Hands“

Mit dem Verkauf von Abgaszertifikaten und Bitcoin-Spekulationen pumpt Elon Musk die Tesla-Gewinne auf, lässt im selben Zug aber den Kurs abknicken. Vielen Anlegern geht dieses Verhalten zunehmend gegen den Strich. Nicht nur macht Tesla mit dem Verkauf von Autos noch immer kein Geld, Elon Musk nutzt seine Position auch noch aus, um die Gewinne auf dem Papier dennoch nach Rekorden aussehen zu lassen.

Nun aber dreht der Tesla-CEO den Spieß abermals. In einem Tweet verkündet er am Mittwoch, Tesla habe „Diamond Hands“ – dargestellt durch Emojis. Im Börsen-Slang bedeutet das, der Autobauer werde bis zum bitteren Ende an seinem Investment, in diesem Fall Bitcoin, festhalten. Was der Unternehmer damit versucht, scheint offensichtlich. So musste er in den vergangenen paar Tagen einem regelrechten Shitstorm standhalten.

Grund dafür war neben Musks Verkäufen unter anderem die Tatsache, dass der US-amerikanische Automobilkonzern bekanntgegeben hatte, man könne Teslas nun doch nicht mehr mit Bitcoin erwerben. Begründet wurde dies wiederum mit der schlechten Ökobilanz der Kryptowährung. Schnell wurden Gerüchte laut, das Unternehmen könnte seine gesamten Bitcoin-Anteile liquidiert haben.

Tesla-Chef in Berlin

Doch ist seine Handhabung des Bitcoin-Kurses längst nicht das einzige, wodurch sich der Elon Musk derzeit schlechte Presse einheimst. Vor allem in Berlin und Brandenburg steht sein Unternehmen derzeit für den Bau von Teslas Gigafactory in Grünheide in der Kritik. So wurden zuletzt etwa Behauptungen laut, die Bedingungen für Bauarbeiter:innen seien ein Fall für das Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz.

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