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Negative digitalisieren: Diese Geräte sind notwendig

Um deine Negative zu digitalisieren, benötigst du folgende Geräte.
Um deine Negative zu digitalisieren, benötigst du folgende Geräte.
Foto: Kaspars Grinvalds/welcomia/Marketplace Designers [M] via Canva.com
Du hast alte Negative gefunden und möchtest diese nun auf dem Handy, PC oder Tablet anschauen. Wie du deine Negative digitalisieren kannst, erfährst du hier.

Früher waren sie die normale Vorstufe des gedruckten Fotos. Heute sind Negative eine Seltenheit und kommen meist nur im professionellen Fotokontext vor. Mit digitalen Bildtechnologien wurden die dunklen Streifen überflüssig, denn Fotos können mittlerweile mit nur einem Klick aufgenommen und überall verbreitet werden. Hin und wieder passiert es trotzdem, dass man einige alte Negative findet und diese dann auf dem digitalen Bildschirm betrachten Möchte. Hier erklären wir dir, welche Mittel du benötigst, um deine Negative zu digitalisieren.

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Negative digitalisieren: So kannst du die Dateien umwandeln

Um deine Negative zu digitalisieren, benötigst du zunächst einen geeigneten Scanner. Es reicht in der Regel nämlich nicht aus, die Bilder mit der Smartphonekamera oder ähnlichem abzulichten. Die Auflösung heutiger Fotoapparate ist zwar nicht schlecht, jedoch kann ein Scanner eine bessere Qualität gewährleisten. Diese benötigst du, um die Bilder später scharf vergrößern zu können.

Du kannst für den Digitalisierungsvorgang einen Flachbettscanner oder einen Negativscanner verwenden. Bei einigen Negativscannern kannst du die dunklen Bildchen sogar direkt auf dein Smartphone übertragen. Sinnvoll ist in einigen Fällen auch die Nachbearbeitung mit einem Scan- und Bildbearbeitungsprogramm. Damit kannst du nach dem Scannen nämlich noch die Schärfe und Farben nachjustieren.

Negative digitalisieren mit dem Flachbettscanner

Bei einem Flachbettscanner werden die zu scannenden Dokumente einfach auf die Glasplatte gelegt und mit dem Deckel des Geräts verhüllt. Sehr viele Scanner arbeiten nach dieser Methode. Solltest du einen neueren Scanner zuhause haben, kann dieser wahrscheinlich deine Dokumente flach scannen. Der Scan der aufgelegten Negative ist wichtig, weil die Negative beschädigt werden könnten, wenn sie durch einen Trommelscanner gezogen werden.

Dein Gerät sollte jedoch eine vernünftige Auflösung haben, um Negative zu Digitalisieren. Mindestens 1800-2400 DPI (dots per inch) sollte die Scannerauflösung betragen. Optimal wären jedoch 2800 DPI.

Negativscanner: Sichere Methode

Eine solide Digitalisierung per Flachbettscanner kann nicht immer gewährleistet werden. Daher kann es sinnvoll sein, einen Negativscanner zu kaufen. Diese gibt es in verschiedenen Preisklassen. In der Regel bekommst du sie bereits ab circa 40 Euro. Es gibt Maschinen, die die Negative digitalisieren und dann direkt auf einem kleinen integrierten Bildschirm aufzeigen. Die Farben werden automatisch in die positiven Werte umgewandelt.

Praktisch sind auch Negativscanner, die deine Bildchen direkt auf das Smartphone beamen. Diese sind vor allem zu empfehlen, wenn du die Negative digitalisieren möchtest, um sie dir im Privatkontext anzuschauen. Digitalisierst du deine Streifen mit einem Negativscanner ist eine anschließende Bearbeitung normalerweise nicht mehr notwendig.

Fazit: Mit dem richtigen Gerät Negative digitalisieren

Wenn du bereits einen Flachbettscanner zu Hause hast, empfiehlt es sich, zunächst diesen zu nutzen, um Negative zu digitalisieren. Bist du mit der Qualität nicht zufrieden, kannst du es mit einem Negativscanner versuchen. Für die Nachbearbeitung kannst du gängige Programme nutzen. Chip empfiehlt das Programm SilverFast. Hierbei handelt es sich um ein kombiniertes Scan- und Bildbearbeitungsprogramm.

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