Die wohl bekannteste, spannendste und gleichzeitig auch wertvollste Kryptowährung der letzten Jahre ist der Bitcoin, doch es gibt auch andere virtuelle Währungen, die du auf dem Schirm haben solltest. Eine von diesen ist Ethereum, welche ebenfalls im Eiltempo in ihrem Kurs steigt. Wenn du dich jetzt dennoch fragst, worum es sich bei Ethereum eigentlich handelt, wie es entstanden ist und welche Unterschiede es zu Bitcoin oder anderen Kryptowährungen gibt, helfen wir dir an dieser Stelle weiter.

Ethereum: Was ist das eigentlich?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Ethereum wie auch bei Bitcoin um eine Kryptowährung. Mittlerweile ist sie zur zweitstärksten Cryptocurrency der Welt avanciert, denn sie konnte ihren Kurs seit Anfang des Jahres mehr als vervierfachen – im Vergleich zu Bitcoin, welcher seitdem seinen Kurs lediglich verdoppeln konnte. Ähnlich wie Bitcoin nutzt auch Ethereum das Konzept der Blockchain. Es gibt also keine zentrale Stelle, die die Transaktionen lenkt, sie überwacht oder sogar speichert. Alle Daten werden in der Blockchain dezentral überprüft und verschlüsselt gespeichert.

Beachtlich dabei ist, dass Ethereum wesentlich später entwickelt wurde als der Branchenprimus Bitcoin. Diesen gibt es bereits seit 2008, wohingegen die jüngere Kryptowährung Ethereum erst 2015 online an den Start ging. Entwickelt wurde sie im Übrigen von Vitalik Buterin, einem heute gerade einmal 27 Jahre alten kanadisch-russischen Informatikstudenten, nachdem er durch seinen Vater mit Bitcoin in Berührung gekommen war.

Wichtig zu wissen ist, dass Ethereum nicht nur als digitales Zahlungsmittel fungiert, sondern auch als Plattform, über die Transaktionen und Geschäfte abgebildet werden können. So können beispielsweise digitale Verträge, wie beispielsweise Überweisungen, auch an spezifischere Bedingungen geknüpft werden. Die Transaktionen und Geschäfte, also Verträge, können ohne Notar abgewickelt werden, wobei man von sogenannten Smart Contracts spricht.

Ethereum als Zahlungsmittel

Das Zahlungsmittel, mit welchem auf dieser Plattform Transaktionen abgewickelt werden, nennt sich Ether. Ähnlich wie auch bei Bitcoin werden die digitalen Münzen, also Coins, durch sogenanntes Mining gewonnen. Ethereum kann man also ganz ähnlich wie die Bitcoins „schürfen“. Dadurch kommen jährlich maximal 18 Millionen Ether auf den Markt. Das Mining beschreibt einen Prozess, bei welchem Nutzer:innen ihre Rechenkapazität zur Verfügung stellen, um für die Verschlüsselung von Transaktionen mit der Währung zu sorgen. Dafür erhalten sie einen Anteil an der entsprechenden Kryptowährung.

Ethereum und Bitcoin: Das sind die Unterschiede

Wie bereits angesprochen handelt es sich sowohl bei Ethereum als auch bei Bitcoin um eine Kryptowährung. Der große Unterschied ist jedoch die bereits erwähnte Infrastruktur von Ethereum, durch welche Verträge zwischen verschiedenen Parteien ohne Notar abgeschlossen werden können. Dadurch und durch die Möglichkeit, die strengen Regulierungen von Banken bei der Kreditvergabe zu umgehen, ist Ethereum vor allem bei jungen Unternehmen wie Start-ups äußerst beliebt.

Bitcoins hingegen dienen eher als offizielle Zahlungsmethode im Internet, die immer häufiger von verschiedensten Unternehmen anerkannt und akzeptiert wird. Mittlerweile kann man die digitale Währung bei vielen Online-Shops als alternatives Zahlungsmittel verwenden. Die Technik hinter beiden Kryptowährungen ist allerdings gleich. Sowohl Ethereum als auch Bitcoin werden dezentral in einer Datenbank erfasst und sind fälschungssicher.

Fazit: In Ethereum liegt die Zukunft von Online-Verträgen

Zwar sind sich Bitcoin und Ethereum im Grunde genommen recht ähnlich, jedoch setzt man bei zweiterer Kryptowährung eher auf das Vereinfachen von Online-Vertragsabschlüssen. Mit Bitcoin hingegen soll das Bezahlen und Shoppen im Internet in Zukunft einfacher und sicherer werden, wohingegen Ethereums größter Vorteil in den sogenannten Smart Contracts liegt. Wieso und wofür du bei Kryptos ein Wallet brauchst, erklären wir dir ebenfalls.

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