Am 24. Juni gab Microsoft offiziell erste Details zum kommenden Betriebssystem Windows 11 bekannt. Fans der Software dürfte es freuen, denn bis zum Marktstart ist es demnach nicht mehr lange hin. Nur wer die kostenlose Version des OS nutzen möchte, wird ein klein wenig enttäuscht.

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Windows 11: Es gibt Bedingungen

Dass es eine Gratis-Version geben wird, ist bereits bestätigt. Soweit, so gut. Einige Bedingungen müssen Nutzer aber ganz generell schon erfüllen, um am aktuellen Rechner überhaupt auf Microsofts neues Betriebssystem upgraden zu können. Windows 10 in der aktuellen Version 21H1 muss beispielsweise vorhanden sein.

Zudem handelt es sich bei Windows 11 keineswegs um ein automatisches Update. Es muss manuell gesucht und installiert werden. Immerhin verkünden erste Hersteller wie HP, welche Geräte mit Windows 11 kompatibel sein werden. Noch etwas ärgerlicher wird es aber, wenn es um die Gratis-Variante der Software geht.

Der Haken am kostenlosen Windows 11

So kommt Windows 11 zwar schon in den kommenden Monaten auf den Markt, um das Programm kostenlos nutzen zu können, muss die Nutzerschaft allerdings bis Anfang 2022 warten, wie Microsoft auf Twitter bekannt gab. Dort heißt es auf die Frage zum Veröffentlichungsdatum unter anderem: „Der Rollout des Upgrades auf bereits heute im Einsatz befindliche Windows 10-Geräte wird sich von 2022 über die erste Hälfte des Jahres erstrecken.“

Als vorinstalliertes Betriebssystem auf Neugeräten ist Windows 11 damit schon im Herbst verfügbar. Und auch Teilnehmer am Windows-Insider-Programm können sich damit schon jetzt auseinandersetzen, wenngleich nur mit den Vorversionen in Form der Preview-Builds von Windows 11 wie Golem.de erklärt. Kaufst du dir das Betriebssystem dagegen, könnte es laut PC-Welt preislich bei rund 130 Euro für Windows 11 Home und bei 250 Euro für Windows 11 Pro liegen.

So kannst du Windows 11 kostenlos nutzen

Geht es dir aber um die finale, kostenlose Version von Windows 11, musst du wohl oder übel noch bis 2022 ausharren. Damit du das Betriebssystem am Ende wirklich auch nutzen kannst, sind mehrere Vorkehrungen nützlich:

  • Teste, ob die Hardware deines PC für Windows 11 geeignet ist. Nicht jedes System kann das OS stemmen. Ist dies nicht der Fall, ist ein neuer Rechner mit bereits vorinstallierter Software vielleicht die Lösung für dich.
  • Aktualisiere deine Windows 10-Version auf 21H1, falls nötig. Das geht zum Beispiel über den Windows Update Assistant, den du dir herunterladen kannst.
  • Bist du auf dem aktuellen Stand, schaue zu gegebener Zeit nach, ob das Windows 11-Upgrade für deinen Rechner verfügbar ist: Einstellungen > Update und Sicherheit > Nach Updates suchen

Willst du wissen, welche weiteren Details zu Windows 11 auf dem jüngsten Microsoft-Event verkündet wurden? Darunter sind Einzelheiten zum Design und der künftigen Unterstützung von Android-Apps.

Quelle: Twitter/Microsoft, Golem.de, PC-Welt

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