Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) hat aufgezeigt, dass vermeintlich sichere Zeichen-Kombinationen möglicherweise sogar noch übertroffen werden können. So sollst du an ihrer Stelle lieber auf eine andere Methode zurückgreifen, um dein sicheres Passwort zu erstellen. Der Vorteil: Die Codes könnten sich weit einfacher merken lassen.

Sicheres Passwort erstellen – mit einem Tipp

Passwortgeneratoren können Zahlen verwenden, um Buchstaben zu ersetzen. Auf diese Weise kannst du den Schutz der von dir verwendeten Passwörter erhöhen. Das Ersetzen von Buchstaben und Alphabeten wie „3“ für „E“ und „4“ für „A“ wird häufig verwendet, ist aber riskant. Das NCSC empfiehlt daher eine einfachere Kombination für sichere Passwörter: drei zufällige Wörter.

„Passwörter, die aus drei zufälligen Wörtern generiert werden, helfen Nutzern, einzigartige Passwörter zu erstellen, die für viele Zwecke stark genug sind und sich viel leichter merken lassen. Dies ist auch gut für diejenigen, die Passwort-Manager nicht kennen oder sie nur ungern verwenden“, schreibt das NCSC.

4 Argumente überzeugen

Allerdings reiche es nicht aus, drei kurze Wörter zu wählen, um ein sicheres Passwort zu erstellen. So erklärt das NCSC im Rahmen seines Blog-Posts mitunter, welche Gründe für die Strategie sprechen und worauf du bei ihrer Anwendung achten solltest:

  1. Länge: Besteht ein Passwort aus mehreren Wörtern, ist es in der Regel länger. Die Länge ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit eines Kennworts.
  2. Auswirkung: Die Strategie ist eingängig und kann auch von Personen, die sich nicht als Computerexperten betrachten, schnell erklärt werden.
  3. Neuartigkeit: Einzelne Wörter oder Namen können einfacher erraten werden – auch, wenn einzelne Zeichen ausgetauscht werden. Reiht man aber mehrere zufällig aneinander, wird ebendies sehr schwierig.
  4. Nutzbarkeit: Komplexe Passwörter zu erstellen und sich zu merken, ist nicht einfach. Verfolgt man dabei aber eine – wenn auch zufällige – Logik, könnte es einem weit leichter fallen.

Quelle: National Cyber Security Centre

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