Egal wo, Podcasts sind heutzutage in aller Munde. Doch was ist ein Podcast überhaupt? Die Antwort ist immerhin sehr simpel.

Was genau ist ein Podcast? Eine Definition

Ein Podcast ist im Grunde eine Tonaufnahme, die ein Gespräch beinhaltet und anschließend im Internet veröffentlicht wird. Es gibt Podcasts, in denen nur eine Person spricht, in den meisten Podcasts führen aber zwei bis drei Menschen ein Gespräch miteinander.

Viele Podcaster sind auf YouTube oder Instagram bekannt geworden, bis sich eines Tages herauskristallisierte, dass ihre Zuschauerinnen und Zuschauer sich überwiegend für das interessieren, was sie erzählen. Durch Podcasts fallen so ewig lange Videos auf YouTube weg, auf der die Person lediglich vor der Kamera sitzt oder repräsentative Bilder einblendet. So wird in der Masse unglaublich viel Speicherplatz gespart und auch das Konsumieren der Beiträge verbraucht weniger Internet.

Wie viele Menschen hören Podcasts?

Podcast.de hat fünf Studien aus den Jahren 2020 und 2021 zum Konsum von Podcasts in Deutschland ausgewertet und so den Durchschnitt ermittelt. Die einzelnen Studien kamen jedoch auch auf ähnliche Ergebnisse. So soll die Zahl der Podcast-Hörer:innen in Deutschland bei 18,4 Millionen liegen und somit 28,2 Prozent des Landes Podcasts hören.

Was für Podcasts gibt es?

Wer denkt, dass Podcasts nur eine weitere Einnahmequelle für Influencer darstellen, liegt falsch. Mittlerweile haben diverse Comedians, Zeitschriften und Journalisten und Journalistinnen ihre eigenen Podcasts und tauschen sich in diesen zu verschiedensten Themen aus. Ob Politik, Unterhaltung, Verbrechen oder Selbstliebe, für jeden ist etwas dabei.

Wie funktioniert ein Podcast?

Um einen eigenen Podcast zu starten, benötigt es mindestens ein Smartphone mit intakter Tonaufnahme und mindestens eine Podcast-App. Suche dir einen Gesprächspartner und lege dir ein paar Themen zurecht, starte die Aufnahme und schneide sie anschließend, sofern es eine Pause gab oder du etwas gesagt hast, dass die Öffentlichkeit besser nicht hören sollte.

Podcasts haben eine durchschnittliche Länge von 30 bis 90 Minuten und haben großes Potential. Um dieses zu erweitern, empfehlt es sich, den eigenen Podcast auf mehreren Podcast-Plattformen zu veröffentlichen. Die gängigen Plattformen sind Spotify, Apple Podcast, Deezer, Soundcloud, aber es gibt noch viele weitere.

Mit Podcasts Geld verdienen

Nachdem geklärt wurde, was ein Podcast ist, fragt sich: Ist das ein Hobby oder ein Beruf? Dabei gibt es mehrere Wege, mit Podcasts auch Geld zu verdienen. Der erste Weg ist ganz simpel durch Werbeeinnahmen. Hat dein Podcast eine gewisse Popularität erreicht, kommen meist automatisch Firmen auf dich zu und bieten eine Kooperation an. Die gängigen Werbe-Partner bei Podcasts sind Plattformen, die Hörbücher anbieten, aber auch für Lebensmittel und Versicherungen wird häufig geworben.

Der zweite Weg ist durch Auftritte. Ähnlich wie bei Musikern und Musikerinnen, die zuerst ihre Songs veröffentlichen und bei genug Interesse eine Tour planen, funktioniert das auch mit Podcasts. Auch, wenn sich das einige nicht vorstellen können, Live-Auftritte von bekannten Podcastern sind meist schnell ausverkauft und sehr gefragt.

Zusätzlich gibt es dann noch größere Medienunternehmen, die eigene Podcasts produzieren und publizieren. Beispielsweise hat die Berliner Morgenpost einen eigenen Podcast, aber auch Tagesschau und Co. Verbreiten ihre Nachrichten mittlerweile auditiv. Journalistische Podcasts sind immer mehr im Kommen und definitiv zu empfehlen. Da die Frage „Was ist ein Podcast?“ nun ausführlich beantwortet wurde, hast du nun eventuell Lust, einen eigenen Podcast zu starten. Dafür haben wir eine ausführlichere Auflistung zu den Dingen, die du benötigst.

Quellen: eigene Recherche, Podcast.de

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