Wer einen Amazon Echo-Lautsprecher nutzt, schätzt daran die simple Bedienung durch Sprachbefehle und Alexa. Zudem kann das Gerät bereits viel von Anfang an, lässt sich durch Alexa-Skills aber auch noch beliebig erweitern. Eine zusätzliche Funktionalität bringt Amazon jetzt aber selbst auf den Markt, wenngleich (vorerst) nur in den USA. Nutzer*innen können dann via Alexa mit einem Arzt sprechen.

Neuer Alexa-Sprachbefehl: Das kann Amazons Echo bald

Ende Februar bestätigte das US-amerikanische Telemedizin-Unternehmen Teladoc Health seine Kooperation mit Amazon. Per Echo und Alexa soll ein „virtueller Pflege“-Dienst gestartet werden, der Nutzer*innen eine Verbindung mit Gesundheitsdienstleistern ermöglicht. Das betreffe Amazon Echo-, Echo Dot- und Echo Show-Geräte, wie Cnet berichtet.

Über der Sprachbefehl „Alexa, ich möchte mit einem Doktor sprechen“ stellt Amazons Echo demnach eine Verbindung mit dem Teladoc-Callcenter her. Anschließend ruft ein Dienstleister auf demselben Weg zurück, heißt es weiter.

Der bisher reine Audio-Service soll 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche angeboten werden. Er gilt allerdings ausschließlich für Bedürfnisse, die keine Notfälle sind, wie Allergiebeschwerden oder Erkältungen. Für die Zukunft ist noch eine Videochat-Funktion geplant.

Amazons Echo-Dienst nicht kostengünstig

Wie The Verge berichtet, unterscheiden sich die Kosten für den Amazon Echo-Dienst für Kund*innen je nach vorliegender Krankenversicherung. Ohne liege die Gebühr demnach bei 75 US-Dollar, also rund 68 Euro pro Sitzung. Nötige Informationen zur medizinischen Historie der Patientinnen und Patienten sowie Versicherungsinformationen werden bei einem initialen Anruf gesammelt.

Quellen: Teladoc Health, Cnet, The Verge

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