Seit Mitte März lässt sich der aktualisierte Radeon Adrenalin Treiber 22.3.1 herunterladen. Der Herausgeber AMD versprach durch das Update vor allem eine nahezu native Grafik. Leider hat sich auch ein Fehler eingeschlichen, der deinen PC zum Absturz bringen kann.

AMD-Update überschreibt deine Konfigurationen im UEFI

Der AMD-Grafiktreiber Adrenalin ist in der Gaming-Community besonders beliebt, weil er neben deiner Grafikkarte auch deine Ryzen-CPU übertakten kann. Ergebnis ist ein flüssigeres Spielerlebnis. Zusätzliche Software wird also überflüssig. Doch genau an dieser Stelle, genauer in die Funktion Ryzen Master-Modul, hat sich durch das jüngste Update nun ein Fehler eingeschlichen, wie PC-Welt berichtet.

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Folglich wird deine CPU ohne dein Zutun übertaktet, was auch zum Überschreiben deiner Eingaben führt. Das AMD-Update sorgt also dafür, dass deine eigenen Konfigurationen entfernt werden, was mindestens zu einer Fehlermeldung oder gar zum Absturz deines PCs führt.

Zwei Wege, wie du den Fehler umgehst

AMD verspricht, den Fehler zu beheben. Bis dahin solltest du allerdings das Update erstmal auslassen. Da leider auch ältere Versionen des Treibers von der Macke betroffen sind, müsstest du einmal deine Konfigurationen im UEFI resetten, sodass dein PC nicht abstürzt.

Du kannst das betroffene Ryzen-Master-Modul aber auch durch zusätzliche Software deaktivieren. Möchtest du jedwede AMD-Software erstmal deinstallieren, erklärt dir der Hersteller hier wie es geht.

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Quellen: AMD, PC-Welt, Githup

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