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Tesla und Co.: Deshalb könnte es bald für einige Tech-Aktien bergab gehen

Der US-Autobauer Tesla ist am Aktienmarkt stark überbewertet. Damit könnte es allerdings bald ein Ende haben, meint Ray Dalio.

Bridgewater Associates ist der größte Hedgefonds weltweit. Umso schwerer wiegen häufig die Aussagen des Gründers Ray Dalio mit Blick auf den Aktienmarkt. Nun gibt der Investor einen Einblick in seine Ansichten rund um (extreme) Blasen. In einer von ihnen findet sich auch die Tesla-Aktie wieder.

Tesla-Aktie „klar in einer extremen Blase“

Schon Anfang 2021 wies Dalio auf deutliche Warnsignale hin. Im Januar merkte er dann an, dass der US-Markt zu rund 70 Prozent in einer Blase stecke. Einige Assets, darunter die Tesla-Aktie befänden sich sogar „klar in einer extremen Blase“. Via LinkedIn lieferte der Bridgewater-Gründer am Montag ein Update zu seiner Einschätzung der Lage.

Doch wie definiert Dalio überhaupt einen „Blasen-Markt“? Auch das erklärt er in sechs einfachen Punkten:

  1. Hohe Preise im Vergleich zu traditionellen Wertmaßstäben
  2. Nicht nachhaltige Bedingungen
  3. Viele neue und naive Anlegerinnen und Anleger
  4. Allgemeine Aufwärtsstimmung
  5. Großer Teil der Käufe wird durch Schulden finanziert
  6. Viele Termin- und spekulative Käufe

„Ich wende diese Kriterien auf alle Märkte an, um festzustellen, ob sie sich in Blasen befinden“, so der Unternehmer.

„Die Blase ist geplatzt“

Seit Januar seien die Blasenaktien geplatzt. „Sie sind im letzten Jahr um etwa ein Drittel zurückgegangen, während der S&P 500 in etwa stagniert“, schreibt Dalio. Diese und andere Entwicklungen am Markt hätten die Blase aufgelöst. Allerdings scheinen die betreffenden Vermögenswerte „nicht wesentlich in das entgegengesetzte Extrem umgeschlagen zu sein“. Ob das noch kommt, bleibt zunächst abzuwarten.

Daher müsse aktuell nicht zwingend ein guter Zeitraum sein, um die Tesla-Aktie oder vergleichsweise Assets in dein Portfolio aufzunehmen.

Quelle: LinkedIn/Ray Dalio

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