Wenn wir etwas lange und andauernd benutzen und deshalb auf eine ausgeprägte Laufzeit angewiesen sind, ist es das Smartphone. Kein technisches Gerät hat in den letzten Jahrzehnten einen so prominenten Platz im Alltag eingenommen. Trotzdem wissen viele gar nicht, durch welche Einflüsse ihr Handy-Akku am stärksten belastet wird. Wer sich damit allerdings auskennt, kann die Lebensdauer der Batterie leicht steigern.

Die drei größten Belastungen für den Handy-Akku

Oftmals sind es mobile Anwendungen, die den Handy-Akku durch ihre umfangreiche Funktionalität auf die Probe stellen. Tatsächlich gibt es aber drei Grundfunktionen jedes Smartphones, die – auch durch diverse Anwendungen in Anspruch genommen – im Hintergrund für Stromnot sorgen.

Akku-Fresser #3: Datenmengen

Wer viel und häufig Daten herunterlädt, zum Beispiel über E-Mails oder Apps, verbraucht dadurch gleichzeitig Strom. Aber auch Streaming treibt die Datenmengen und damit den Verbrauch in die Höhe.

Akku-Fresser #2: GPS

Was bei diversen Apps zum Problem für deinen Handy-Akku wird, ist die permanente Standortabfrage. Diese erfolgt über GPS (Global Positioning System) und wird oft sogar völlig unbemerkt aktiviert. Laut dem österreichischem Internetanbieter Liwest zum Beispiel nicht nur bei der normalen Navigation, sondern auch beim Facebook- oder Twitter-Login.

Akku-Fresser #1: Display

Der mit Abstand größte Einfluss auf deinen Handy-Akku geht vom Bildschirm des Gerätes aus. Dabei spielt nicht nur die Helligkeit eine Rolle. Auch die Zeitspanne, über die das Display aktiv ist, kann enorm viel Energieverlust bedeuten. Es lohnen sich entsprechende Einstellungen, um Handy-Akku zu sparen.

Tipps für eine längere Akku-Laufzeit

Willst du deinen Verbrauch generell etwas besser im Auge behalten, achte auf die folgenden Funktionen. Apps, die darauf basieren, belasten die Batterie entsprechend intensiver als andere.

Anwendungen mit Echtzeitfunktionen benötigen sehr viel Strom, weil sie dauerhaft auf das Internet und GPS zugreifen. Grund dafür ist ein stetiges Updaten der Anwendung, um Statusmeldungen, empfangene Nachrichten et cetera. anzuzeigen. Facebook, Instagram und WhatsApp sind einige der bekanntesten Beispiele.

Beinhaltet eine App Videofunktionen, darfst du ebenfalls mit hohem Stromverbrauch rechnen. Manche dieser Programme schaffen es, ein voll aufgeladenes Gerät innerhalb weniger Stunden komplett leer zu saugen.

Quellen: Liwest, eigene Recherche

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