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FritzBox: Eine Einstellung solltest du am Router nie vornehmen

Nicht jede Option, FritzBox und Co. individuell anzupassen, ist ratsam. Die Netzwerkbezeichnung kann beispielsweise Probleme bereiten, obwohl sie eigentlich harmlos klingt.

FritzBox-Router
Die FritzBox und andere WLAN-Router sind aus Haushalten nicht mehr wegzudenken. © imago images/Lobeca/Felix Schlikis

Durch verschiedene Einstellungen der FritzBox oder anderer WLAN-Router kannst du die Sicherheit deines Netzwerkes schnell und einfach erhöhen. Vorsicht ist in manchen Fällen dennoch angebracht. Versteckst du beispielsweise die WLAN-SSID vor anderen, suggeriert das zunächst, dass dich Fremde nicht finden können. Tatsächlich sollst du durch das Ausblenden aber deutlich mehr gefährdet sein.

Was ist meine WLAN-SSID?

Hinter der Abkürzung SSID verbirgt sich der Begriff „Service Set IDentifier“. Dabei handelt es sich einfach nur um den Namen deines Netzwerkes. Klickst du unter Windows, Android oder iOS auf das WLAN-Symbol, werden dir beispielsweise alle SSIDs, also Namen, der für dich verfügbaren Netzwerke angezeigt.

WLAN einstellen: Sollte man die SSID senden?

Dein WiFi zu Hause ist nie zu hundert Prozent vor Angriffen sicher. Hat es aber jemand darauf abgesehen, über dein Netz mitzusurfen, oder will sich Zugang verschaffen, kann es angeblich hilfreich sein, wenn dein WLAN-Name gar nicht erst in der Netzwerkauflistung auftaucht.

Tatsächlich aber macht dich das Verstecken des WLAN-Namen laut PCWelt, Computerbild zufolge oder auch laut Notebooksbilliger deutlich angreifbarer, weil der Schutz beim Übermitteln von Daten an einer Stelle nicht mehr gewährleistet ist.

Dazu kommt übrigens, dass der Komfort auf der Strecke bleibt. Wie Computerbild ergänzt, muss du dich bei versteckter WLAN-SSID und erstmaliger Verbindung manuell durch Eingabe der Nummer einwählen. Auf der anderen Seite haben manche Geräte Kompatibilitätsprobleme bei unsichtbarem WLAN. Bequemer und sicherer sei es stattdessen, ein sicheres Passwort und eine WPA3-Verschlüsselung zu verwenden.

Darum ist es riskant, den WLAN-Namen zu verstecken

Wie PCWelt im Detail erläutert, wird die WLAN-SSID auch übermittelt, wenn du die Option gewählt hast, deinen WLAN-Namen ausblenden zu lassen. Er ist zwar oberflächlich nicht mehr sichtbar, allerdings soll es für Hacker eine neue Möglichkeit eröffnen, deinen Datenverkehr leichter abzuhören.

Dein WLAN so einzustellen, führt am Ende dazu, dass dein Netzwerk unverschlüsselt angefragt wird, wenn zum Beispiel Windows das Netzwerk nicht findet. Ein Hacker kann daraus ohne Probleme deine WLAN-SSID auslesen.

Hat er deinen WLAN-Namen herausgefunden, kann er seinem eigenen Access Point deine WLAN-SSID verpassen und die Geräte, die sonst in deinem Netzwerk unterwegs sind, zu sich locken. Anschließend kann er deinen gesamten Traffic mitlesen und aufzeichnen.

Willst du dein WLAN also so einstellen, dass es sicher ist, solltest du dringend darauf verzichten, deinen WLAN-Namen beziehungsweise die WLAN-SSID zu verbergen.

WLAN-SSID der FritzBox ändern

Willst du den Namen nicht verbergen, sondern nur ändern, kannst du das übrigens ganz einfach tun. Wichtig: Hast du die Anpassung vorgenommen, muss die WLAN-Verbindung danach an allen WLAN-fähigen Geräten erneut eingerichtet werden.

So passt du den WLAN-Namen an

  • Rufe die Benutzeroberfläche der FritzBox auf.
  • Klicke dort auf „WLAN“.
  • In das Eingabefeld „Name des WLAN-Funknetzes (SSID)“ trägst du die Bezeichnung deiner Wahl ein.
  • Klicke zur Bestätigung auf „Übernehmen“. Dadurch werden alle Verbindungen zum WLAN-Router getrennt.

Für mehr WLAN-Sicherheit gibt es andere Einstellungen, die sinnvoll sind. Dazu zählt, ein sicheres Passwort zu erstellen. Aber auch ein Passwort muss nicht immer ausreichend Schutz bieten. Dafür gibt es einen Trick für mehr Schutz im Internet.

Quellen: PCWelt, Computerbild, Notebooksbilliger

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