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Nicht das Handy in der Bahn verlieren: In einem Fall kommst du nicht mehr ran

Ein überraschender Bericht sorgt aktuell für Schlagzeilen. Wenn du hier dein Handy in der Bahn verlierst, ist es womöglich lange Zeit verschwunden.

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Für viele ist es ein Horrorszenario: Eben saß man noch samt Handy in der Bahn und beim Aussteigen stellt man fest, dass es verschwunden ist. Womöglich wurde es geklaut oder unehrliche Finder*innen behalten es einfach. Doch selbst wenn es in der Bahn verbleibt, kann es zumindest in Zügen des ODEG (Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft) auch komplett abhanden kommen.

Handy im Zug der ODEG verschluckt

Von diesem kuriosen Fall berichtet zumindest der Tagesspiegel (Paywall via Golem). So sorgt hier ein Fehler in der Konstruktion der Klappsitze dafür, dass Handys schnell mal vom Zug verschlungen werden.

Einem Fahrgast ist folgendes passiert: Er befand sich auf einem der typischen Klappsitze in der Bahn, das Handy neben ihm. Als er aufstand, dachte er nicht mehr an das Gerät und es rutschte durch den Spalt nach unten. Allerdings landete es nicht auf den Boden, sondern gelangte durch einen Schacht in einen Hohlraum zwischen Sitz und Fahrzeugwand.

Bergung nur in einem Fall möglich

Weder der betroffene Fahrgast noch das Zugpersonal kommen an den Kasten ohne Spezialwerkzeug heran. Das Handy wird in dem Schacht nun einige Wochen verweilen müssen. Die Desiro-HC-Züge, die diesen Konstruktionsfehler aufweisen, werden nur alle sechs Wochen in einer Werkstatt gewartet. Nur dort ist man in der Lage, das Gerät aus dem Kasten zu befreien.

Der ODEG-Geschäftsfüher Stefan Neubert gibt derweil zu, dass so bereits knapp zehn Handys verschwunden sind. Der Fahrgastverband Igeb findet für dieses Problem klare Worte: „So etwas haben wir auch noch nicht erlebt. So dumm kann man gar nicht denken.“

Der Fahrgast muss nun jedenfalls entweder einige Wochen ohne Smartphone auskommen oder sich einen vorläufigen Ersatz organisieren. Wenn du dein Handy anderweitig verloren hast oder es geklaut wurde, haben wir ein paar weiterführende Tipps für dich parat.

Quelle: Tagesspiegel via Golem

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