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Stromzähler: Ungewöhnliche Methode könnte Geld sparen

Eine bislang ungewohnte Neuerung soll auf den Weg gebracht werden. Sie soll Verbraucher*innen helfen, die Ausgaben wegen der hohen Energiepreise zu reduzieren.

© Maryia - stock.adobe.com

Mini-Solaranlage: Eigener Strom von Balkon und Terrasse // IMTEST

Mit einer Mini-Solaranlage lässt sich Strom vom Balkon gewinnen. Und das oft ohne Anmeldung oder Behördengang! Was es dabei zu beachten gibt, verrät IMTEST.

Stromzähler laufen in der Regel nur vorwärts. Das könnte sich allerdings bald ändern. So sind derzeit wohl Geräte in Planung, die auch rückwärts zählen können. Wer selber Strom einspeist, zum Beispiel durch Solarpanel auf dem Balkon, könnte damit einiges an Geld sparen.

Stromzähler machen noch Probleme bei eigener Stromerzeugung

Die Energiekosten sind im vergangenen Jahr enorm angestiegen. Viele Menschen sehen sich deshalb nach alternativer Stromversorgung um und landen dabei beim Thema Photovoltaik. Längst gibt es entsprechende Solaranlagen für den Balkon und das Eigenheim.

Ein Problem, das bleibt und die Ausstattung aufwendig und unattraktiv macht, gibt es allerdings. Wer von dem so gewonnen Strom maximal profitieren möchte, sieht sich bei größeren Aufbauten einem hohen bürokratischen Aufwand gegenüber. Zudem haben die meisten Stromzähler in Deutschland eine Rücklaufsperre. Das heißt sie können den eingespeisten Solarstrom gar nicht erst erkennen.

Wie Focus Online berichtet, könnte diese Hürde jedoch bald verschwinden. Zumindest wenn es nach Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) geht.

So sollen neue Stromzähler helfen

Aktuell ist sind Zweirichtungszähler in Deutschland kein Standard. Diese zählen bei der Einspeisung von nicht verbrauchtem Strom rückwärts zählt. In anderen Ländern wie den Niederlanden kommen dies dagegen längst verbreitet zum Einsatz.

Für Habeck ein „absurder“ Zustand, weswegen es Bemühungen gibt, die Gesetzeslage dahingehend anzupassen. Damit einher muss allerdings auch ein Austausch alter Bezugszähler durch Stromnetzbetreiber gehen. Diese stellen die meisten Betreiber aktuell gegen eine Gebühr zur Verfügung.

Damit Verbraucher*innen den zugeführten Strom messen und sichtbar Geld sparen können, braucht es besagte, nicht zwingend vorgeschriebene Zweirichtungszähler. Wie Expert*innen von Photovoltaik.org erklären, „misst (dieser) jeweils den gesamten eingespeisten und bezogenen Strom und nicht etwa nur die Differenz zwischen beiden“.

Quellen: Focus Online, Photovoltaik.org

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