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Android Auto: Wer das tut, kann zusätzliche Funktionen nutzen

Willst du noch mehr aus dem Infotainment-System für dein Fahrzeug herausholen? Dann kannst du auf die folgenden Features zurückgreifen.

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Android-Apps in Windows 10? Microsoft eröffnet neue Möglichkeit

Lange hat Microsoft dem Druck der Konkurrenz standhalten können.Nun scheint das Unternehmen von Bill Gates klein beizugeben.Insider sollen berichtet haben, dass Android-Apps bald auch von Windows-Computern unterstützt werden.

Im Straßenverkehr gibt es nicht nur Apples CarPlay. Auch Google hat sich mit Android Auto, einer eigenen Version des bekannten OS ausschließlich für Fahrzeuge, längst etabliert. Trotz der Beliebtheit gibt es für viele Nutzer*innen aber noch einiges zu entdecken.

Wie kann ich Android Auto nutzen?

Googles System Android Auto hat eine grundlegende Funktion. Es bringt Apps auf dein Autodisplay, damit du dich während der Fahrt konzentrieren kannst. Dazu gehören Anwendungen für Navigation und Karten, Anrufe, Textnachrichten und Musik. Die genauen Nutzungsmöglichkeiten und die Kompatibilität hängen dabei allerdings vom jeweiligen Fahrzeughersteller ab.

Um Android Auto zu verwenden, reicht es aus, das Smartphone mit dem Display deines Autos zu verbinden. Dann sollten dort deine Android-Apps erscheinen. Um Wegbeschreibungen zu erhalten, tippst du einfach auf den Bildschirm. Mittels Spracheingabe lassen sich dagegen Nachrichten verschicken und du kannst telefonieren.

Kennst du diese 3 Android-Auto-Tricks?

Es gibt einiges, was Nutzerinnen und Nutzer womöglich an der Ausführung durch Google nicht gefällt. Wer das ändern oder das System besser an die eigenen Ansprüche anpassen möchte, kann die folgenden Tipps nutzen.

#1 Nutze den Autostart

Willst du Android Auto nicht jedes Mal manuell starten, ist diese Option hilfreich. Öffne dazu das Einstellungen-Menü in der linken Seitenleiste und tippe auf „Autostart“. Aktiviere diesen, und gegebenenfalls auch gleich die Taschenerkennung. Sie verhindert, dass sich dein Telefon startet, während es sich in der Tasche befindet. Wähle dazu weiter unten das Bluetooth deines Fahrzeugs aus.

Tipp: Du kannst übrigens auch etwas für das Design tun, in dem Android Auto startet. Eine anpassbare Oberfläche gehört laut Googlewatchblog zu den großen Problemen. Zwar ermöglichte man nach einigen Jahren den Austausch des Hintergrundbildes. Ein wirklich personalisiertes Aussehen fehlt aber.

Der Car Launcher (Google Play Store) bietet hier eine Alternative mit drei anpassbaren Homescreens. Nutzbar ist er sowohl auf dem Smartphone als auch mit einigen wenigen kompatiblen Displays. Ein Video zeigt das Design und die Möglichkeiten, Themes für dein Fahrzeug zu ändern.

#2 Steuere dein Smart-Home vom Auto aus

Samsungs Nutzerschaft hat einen großen Vorteil. Der südkoreanische Konzern und Google haben ihre Kooperation 2021 noch einmal ausgeweitet und Samsungs Smart-Home-Plattform Smart Things in das Infotainment-System integriert, wie unter anderem Cashys Blog berichtete.

Du kannst darüber also beispielsweise deine Beleuchtung oder deinen Thermostat vom Auto aus steuern. Auch eine Reihe von Automatisierungsereignissen lässt sich dafür einrichten, bei denen dann die Lampen eingeschaltet oder die Raumtemperatur eingestellt wird. Andersrum reicht ein einfacher Tastendruck auf Android Auto aus, um das Licht auszuschalten oder die Türen zu verriegeln.

Lesetipp: Android Auto nachrüsten? So geht es

#3 Antworte automatisiert auf Nachrichten

Wenn du eine eine eingehende Nachricht von Google Assistant vorlesen lässt, bietet dir Android Auto mindestens einen Antwortvorschlag an. Dieser umfasst in der Regel drei Wörter bis hin zu einem Emoji. Mit einem einzigen Tippen wird die Antwort über deine bevorzugte Messaging-App gesendet.

Dazu gibt es auch eine Option „Benutzerdefinierte Antwort“. Sie erlaubt es, die Antwort per Spracheingabe zu überspringen, anstatt zu warten, bis Google Assistant die gesamte Nachricht gelesen hat und dich fragt, ob du antworten möchtest. Dies ist beispielsweise hilfreich, wenn du nicht sofort antworten, aber auch nicht die gesamte Nachricht noch einmal hören willst.

Quellen: Googlewatchblog, YouTube/AppLab Studio, Cashys Blog

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