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Windows 12: Upgrade könnte bald kostenpflichtig werden

Neue Insider-Gerüchte heizen die Erwartungen an Windows 12 an. Einem Leak zufolge, soll das Upgrade bereits nächstes Jahr erscheinen. Einer weiteren Quelle nach, könnte es jedoch kostenpflichtig werden.

Ein User drückt die Windows-Taste auf seiner Tastatur
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5 wichtige Schritte nach der Windows-Installation

Diese Schritte sollten nach Windows Updates und Neuinstallationen durchgeführt werden.

Über die Möglichkeit, dass Microsoft sein kommendes Betriebsprogramm Windows 12 nur noch als kostenpflichtiges Abo-Modell anbieten könnte, spekulieren Nutzerinnen und Nutzer schon seit Jahren. Nun sind neue Insider-Information an die Öffentlichkeit geraten, die den Gerüchten einheizen: Ein hoher Intel-Mitarbeiter bestätigt indirekt den Release für 2024 und ein Fach-Blog will Details zum Abonnement kennen.

Windows 12: Kommt das Upgrade nächstes Jahr?

Die Plattform Seeking Alpha hat ein internes Gespräch zwischen Dave Zinsner, Finanzchef von Intel, und Chris Danely, einem Analysten der Citi Bank, geleakt. Darin lässt Zinsner indirekt anmerken, dass Microsoft an einer Windows-Aktualisierung („Windows refresh“) für 2024 arbeitet. Der Chip-Hersteller bereite sich deshalb auf erhöhte Nachfrage seiner Produkte vor. Der Begriff „refresh“ sei ein bei Microsoft intern gebräuchlicher Begriff für Upgrades, berichtet der Fach-Blog Windows Central.

Dem Blog zufolge, soll die Entwicklung von Windows 12 planmäßig bis Mitte 2024 abgeschlossen sein. Eine Veröffentlichung noch in der zweiten Jahreshälfte sei demnach wahrscheinlich. Ersten Informationen nach soll das neue Betriebssystem KI- und Cloud-Funktionen verstärkt integrieren. Auch das Interface will man intuitiver gestalten. Windows hat weder den Release noch Details des Upgrades bestätigt.

Windows-Upgrades jetzt nur noch gegen Bezahlung?

Zusätzlich zu den Leaks zur Veröffentlichung machten auch Gerüchte um ein eventuelles Abo-Modell unter beobachtenden Fachleuten die Runde. Bei einer Analyse der Canary-Builds von Windows 11 stieß die Plattform DeskModder auf mehrere Hinweise zu einem Abonnements-Modell auch für private User und Userinnen. Das kostenpflichtige Abo gilt bereits jetzt für Geschäftskunden und -kundinnen. Auch einzelne Services wie Office oder der Xbox Game Pass stehen seit langem nur gegen jährliche Bezahlung zur Verfügung. Mutmaßlich soll das Abo-Modell mit dem Upgrade Windows 12 für all Microsoft-Nutzerinnen und Nutzer erweitert werden.

Die Beobachtungen sind unter Insidern jedoch umstritten. In einem separaten Beitrag widerlegt Windows Central die These von DeskModder. Wie der Branchen-Insider berichtet, beziehen sich die Anmerkungen lediglich auf die „IoT Enterprise Subscription“-Version und nicht das Standardprogramm. Demnach sei es eher unwahrscheinlich, dass Windows 12 als Ganzes in der Abo-Version angeboten werde. Einzelne Anwendungen hingegen könnten durchaus als Abo erscheinen.

Aufgepasst: Einige Windows-Anwendung sind jetzt schon kostenpflichtig. Für dieses Feature musst du bereits zahlen.

Quellen: Seeking Alpha, Windows Central, DeskModder

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