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Android-Update: Bei diesem Feature könnten iPhone-User blass vor Neid werden

Ein künftiges Android-Update könnte dem iPhone zumindest in einem Punkt den Rang ablaufen.

© Rokas - stock.adobe.com

KI: Was ist eine künstliche Intelligenz?

Vom Roboterarm bis zur hyperintelligenten Maschine – KI ist bereits jetzt ein fester Bestandteil unseres Alltags …  aber wie funktioniert eine KI?

Erst vor kurzem kursierten erste Meldungen rund um Google Gemini. Hierbei handelt es sich um ein neues KI-Sprachmodell, welches noch nicht veröffentlicht wurde. Parallel soll der Suchmaschinen-Konzern an einer kleineren Variante – Gemini Nano – arbeiten, die durch Android-Updates auf diversen Smartphone bereitgestellt werden könnte.

Gemini Nano mit geringen Funktionsumfang

Bisher ist lediglich das neue Pixel 8 Pro von Google darauf ausgelegt, mit dieser KI zu arbeiten. Gemini Nano funktioniert dabei online wie auch offline. Künftig soll es viele Boardfunktionen vereinfachen. Stand jetzt kann man auf dem Pixel 8 Pro damit jedoch lediglich zwei Dinge tun:

  1. Gemini Nano fasst Aufnahmen aus der Rekorder-App zusammen.
  2. Die Künstliche Intelligenz gibt Antwortvorschläge, wenn man die Gboard-Tastaur ausgewählt hat.

Letzteres funktioniert vorerst nun in WhatsApp. Doch im kommenden Jahr, so The Verge, sollen auch WhatsApp-Alternativen mit Gemini Nano arbeiten können.

Android-Update soll es auch auf Samsung und Co. bringen

Sobald der Funktionsumfang der KI erweitert wurde, geht Google die nächste Herausforderung an: Gemini Nano muss salonfähig werden. Bisher kann lediglich der Tensor-3-Prozessor die KI verarbeiten. Doch mithilfe von Folgeversionen will man das Sprachmodell grundlegend in Android integrieren, sodass auch Samsung, LG und Co. von Gemini Nano profitieren können.

Ist die Integration mit Android erst einmal erledigt, könnte Apple wahrlich in die Röhre schauen. Zwar soll auch der iPhone-Konzern dabei sein, KI auf seine Modelle zu bringen, jedoch ist der Umfang unklar. Womöglich wird – wie so oft – nur die neuste Flaggschiffreihe mit dem Feature ausgestattet.

Googles Variante hingegen könnte womöglich eine viel breitere Masse ansprechen, wenn man in der Lage ist, kompatible Prozessoren bei Samsung und Co. herzustellen.

Quelle: The Verge

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