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iPhone: Neuartige Hacking-Methode macht jedes Modell anfällig

Besonders sicher soll das iPhone im „Lockdown“-Modus sein. Doch eine perfide Angriffsmethode umgeht selbst diesen.

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In Hacking-Kreisen weiß man, dass jedes System angreifbar ist. Es ist nur eine Frage der Zeit. So sollte es zumindest Fachleute nicht wundern, dass auch der besonders sichere „Lockdown“-Modus beim iPhone Schwachstellen aufweist. Von wem die Angriffsmethode bisher genutzt wurde, erfährst du nun.

iPhone: „Lockdown“-Modus umgehbar

Der „Lockdown“-Modus kam erst im letzten Jahr auf das iPhone. Er richtet sich hauptsächlich an Akteure, die häufiger ins Visier von Hacker*innen geraten. Dazu zählen Journalist*innen in Krisengebieten, Politiker*innen oder Unternehmensvorstände.

Ist er einmal aktiviert, werden gewisse Funktionen, die auch für Hacker*innen ein Einfallstor darstellen, deaktiviert. Dazu zählen etwa Vorschaufenster für Links in iMessage oder die Entfernung von Dateiformaten, über die gerne Malware eingeschleust wird.

Doch einen vollumfänglichen Schutz bietet der iPhone-Modus nicht. Das konnten jetzt unter anderem Analysten von Jamf Threat Labs zweifelsfrei nachweisen.

„Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Sperrmodus keine Malware-Prävention darstellt“, zitiert Dark Reading den Jamf-Strategen Michael Covington, „Es ist kein Malware-Erkennungstool. Es kann keine bereits installierte Malware blockieren. Und es kann die Wirksamkeit von Malware nicht einschränken und es verhindert nicht die Datenexfiltration oder die Kommunikation mit Command and Control.“

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Beim Hack Modus nachgebaut

Doch die Expert*innen sind noch einen Schritt weitergegangen. In einer Angriffssimulation konnten sie den „Lockdown“-Modus beim iPhone nicht nur umgehen, sondern auch den Benutzer oder die Benutzerin austricksen. Das gelang, indem sie den Modus insgeheim ausschalteten, doch gleichzeitig sicherstellten, dass das iPhone noch so aussieht, es wäre im besagten Modus.

Die Forschenden geben zu, dass die neuste iOS-Version 17 diese Trickserei erschwert. Für dich sollte das also ein Zeichen sein, das neuste Update zu laden. Jedoch ist die Täuschung auch in diesem Umfeld nicht unmöglich, aber eben um einiges schwerer.

Der beste Schutz – egal ob mit oder ohne „Lockdown“-Modus am iPhone – ist für das Team von Jamf nach wie vor das stetige Hinterfragen unbekannter Nachrichten. Gerade E-Mails, SMS oder WhatsApp-Nachrichten mit kuriosen Situationen, drängenden Aufforderungen oder merkwürdigen Links sollten stets dein Misstrauen erwecken.

Quelle: Dark Reading, Jamf

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