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Google Maps: Wichtige Funktion könnte gelöscht werden – aber nur für Android

Wer Google Maps zum Autofahren benutzt, könnte eine wichtige Funktion verlieren. Diese soll schon 2024 nicht mehr verfügbar sein.

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Google Maps: Neue Updates // IMTEST

Google verspricht unter anderem noch mehr Planungsmöglichkeiten.

Der Kartendienst Google Maps wird auf der ganzen Welt zu Hilfe genommen, um von A nach B zu gelangen. Für autofahrende Nutzer*innen gab es bislang einen „Fahrmodus“, zumindest auf Android-Geräten. Dessen Zukunft ist aber nach aktuellen Informationen unklar.

Google Maps: Diese Funktion verschwindet offenbar

Für viele Menschen ist Google Maps ein tägliches Gut, das nicht nur als Navigationsmöglichkeit dient. Der Dienst kann noch viel mehr, wobei aber die Navigation die Hauptaufgabe bleibt. Umso ärgerlicher könnte gerade für Autofahrer*innen ein Hinweis sein, den das Portal 9to5Google entdeckt haben will.

Es geht dabei um eine Funktion, auf die bislang nur Android-User*innen Zugriff hatten. Der „Fahrmodus“ sollte gerade für Autos als neue Navigationsmöglichkeit dienen. Damit benötigen Nutzer*innen kein dezidiertes Navigationsgerät mehr, sondern können einfach Maps nutzen. Das Feature war dazu gedacht, Android Auto zu ersetzen, wurde aber überwiegend negativ aufgenommen. Einige Funktionen hatte Google deswegen bereits 2022 gelöscht. Offenbar will der Konzern den Dienst nun jedoch komplett beenden.

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Die Zukunft der Funktion ist ungewiss

Die Plattform 9to5Google hat nach eigenen Angaben in der neuesten Version der Google Maps-App einige Codezeilen entdeckt, die den eindeutigen Hinweis geben sollen, dass der „Fahrmodus“ bereits im Februar 2024 verschwinden wird. Doch anscheinend will der Konzern auch direkt Ersatz schaffen. Die Funktion bietet nämlich nicht nur eine Navigationsassistenz, sondern auch Zugriff auf Musik oder Anrufe. Dass dieser schnelle Zugang nicht völlig verloren geht, findet sich laut 9to5Google in einer anderen Codezeile.

So heißt es dort, dass Nutzer*innen das Mikrofon-Symbol in der Google Maps-App berühren sollten, um ihre Befehle einfach zu sprechen. Damit könnten demnach Medien abgespielt oder Anrufe getätigt werden. AndroidAuthority erklärt, dass Google so versuche, Nutzer*innen den Sprachassistenten des Konzerns intensiver nutzen zu lassen. Das solle vor allem der Sicherheit beim Fahren dienen, damit Befehle nicht extra eingetippt werden müssten. Die Routenführung werde aber nun auf den klassischen „Navigationsmodus“ beschränkt.

Quellen: 9to5Google, AndroidAuthority

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