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Daten für Russland? Android-Handys könnten ein Sicherheitsproblem haben

Zwar geben die meisten Hersteller an, dass ihre Geräte die besten sind, aber meist ist Kontrolle doch besser als Vertrauen. Mit dem Zugriff auf russische Server rechnen Nutzer beispielsweise nicht.

Person hält mehrere Android-Handys vor einer Auslage.
© Nemanja - stock.adobe.com

Samsung Galaxy S22 Ultra: Erster Eindruck des neuen Flaggschiff-Smartphones // IMTEST

Ultra groß, ultra edel und ultra leistungsstark – das verspricht jedenfalls Samsung bei seinem neuen Galaxy S22 Ultra. Ob das stimmt, wird aber erst der Test zeigen. Doch IMTEST hat einen ersten Blick auf das neue Smartphone werfen dürfen und verrät schon jetzt die wichtigsten Details.

Um herauszufinden, wie aktiv ein Smartphone auch im Hintergrund beziehungsweise ohne Aufsicht ist, nehmen Expert*innen hin und wieder Vergleiche vor. Bei einem dieser Tests schnitten Android-Handys überraschend schlecht ab.

Android-Handys: Das kam bei dem Test heraus

Um den Test durchzuführen, verglich Ernestas Naprys ein Smartphone mit dem iOS-Betriebssystem von Apple und ein Android-Handy. Wie er auf der Seite Cybernews berichtet, griffen beide Modelle regelmäßig, auch im Standby-Modus, auf chinesische oder russische Server zu. Die meisten der Zugriffe konnte Naprys tatsächlich auch als „Tracking“ identifizieren. Das bedeutet, dass der Weg, den sein Handy im Netz über diesen Server zurücklegte, nachverfolgt wurde.

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So wurde der Test durchgeführt

Dabei installierte der Tech-Journalist auf beiden Geräten etwa einhundert Apps, die zumindest beim iOS-Handy von den Listen der populärsten Anwendungen in Deutschland stammten. Diese Anwendungen arbeiten häufig auch im Hintergrund, wenn das Handy abgeschaltet ist, weswegen gerade dann der dadurch ausgelöste Datenverkehr kontrolliert werden konnte. Zumindest beim iPhone konnte Naprys schnell Entwarnung geben. Offenbar gingen direkt sechzig Prozent aller Anfragen an die Apple-Server.

Zugleich scheinen Android-Handys seltener auf ihre Heimatserver zuzugreifen. So gingen bei dem Gerät mit dem Google-Betriebssystem lediglich 25 Prozent der Anfragen an Google-Server. Anstatt dessen verband sich das Android-Smartphone etwa 13 Mal pro Tag mit russischen Servern.

Auch nach China wählte sich dieses Handy fünfmal öfter als die Alternative von Apple ein. WinFuture.de führt dies insbesondere auf die strengen Sicherheitsrichtlinien bei iOS-Geräten zurück. Daraus folge, dass Apple-User*innen besser vor Tracking oder sogar Malware geschützt seien als Nutzende von Android-Handys.

Quellen: Cybernews, WinFuture.de

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