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Keine E-Bikes mehr: Diese Marke wird jetzt stillgelegt

Der nächste E-Bike-Hersteller steht vor dem Aus. Diesmal trifft es den deutschen Hersteller Llobe.

Person fährt im Regen auf einem E-Bike durch die Stadt (Rückansicht)
© Pavel Lysenko - stock.adobe.com

E-Bike kaufen: Darauf musst du achten

E-Bikes sind eine echte Alternative zum herkömmlichen Fahrrad.Doch welche Modelle passen am besten zu deinen Bedürfnissen und deinem Budget? Wir erklären dir, worauf du beim Kauf achten kannst.

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Mehr und mehr Menschen wollen auf die komfortablen Vorteile der E-Bikes nicht mehr verzichten. So wurden bereits 2023 mehr motorisierte Fahrräder verkauft als klassische Drahtesel. Diese Popularität können aber nicht alle Hersteller für sich nutzen, weswegen nun mit Llobe die nächste E-Bike-Marke in die Insolvenz rutscht.

E-Bikes vom Discounter

Vor allem Kund*innen der Lebensmitteldiscounter Lidl und Aldi dürften die Fahrräder bekannt sein. Auch in Baumärkten gab es die preisgünstigen E-Bikes bisher zu kaufen. Mit Preisen um tausend Euro herum lockte Llobe Interessierte und dürfte damit besonders Einsteiger angesprochen haben.

Zwar kamen sie an die Leistungen großer Konkurrenten wie Bergamont, BMC oder Cannondale nicht heran. Im Gegensatz dazu sorgte Llobe aber dafür, dass auch Menschen mit kleinerem Budget die Vorteile von E-Fahrrädern nutzen konnten. Doch damit dürfte nun Schluss sein. Anfang Mai hat der Hersteller mit Sitz im nordrhein-westfälischen Niederkrüchten Insolvenz angemeldet. Die Gründe für die Zahlungsunfähigkeit blieben laut ebikeNews jedoch offen.

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Hersteller in finanzieller Not

Damit gesellt sich Llobe zu einer ganzen Reihe von E-Bike-Herstellern mit finanziellen Schwierigkeiten. Erst vergangenes Jahr geriet etwa der Elektrofahrrad-Pionier VanMoof in die Insolvenz. Die Niederländer konnten sich aber aufgrund der Übernahme durch Lavoie, einem Tochterunternehmen von McLaren, aus der Zahlungsunfähigkeit retten.

Ob dieses Kunststück auch Llobe gelingt, bleibt abzuwarten. Sollte es jedoch das endgültige Aus der Marke bedeuten, dürften sich Kund*innen aber trotzdem freuen. In dem Fall könnte es gut sein, dass die Restbestände der E-Bikes noch einmal besonders günstig in den Läden zu finden sind.

Quelle: eBikeNews

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