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Smarter Stromzähler: Diese Vorzüge bieten sie (Übersicht)

Sind smarte Stromzähler eine lohnenswerte Investition? Hier erfährst du, welche Vorteile sie bieten.

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Mit der fortschreitenden Digitalisierung ist seit 2020 klar: Die traditionellen Stromzähler werden durch digitale Modelle ersetzt. Es gibt jedoch Unterschiede in dieser modernen Messtechnik, weshalb viele bereits auf smarte Stromzähler umgestiegen sind. Diese bieten zahlreiche Vorteile und sind für bestimmte Haushalte sogar verpflichtend. Im Folgenden erfährst du mehr dazu.

Smarter Stromzähler: Wo die moderne Messeinrichtung bereits Pflicht ist

Zwar hat sich der Ausbau in vielen Haushalten dank der Pandemie etwas verzögert, allerdings geht das zukunftsorientierte Umsatteln auf die digitalen Messgeräte nun langsam, aber sicher voran. Die exakte Erfassung des Stromverbrauchs ist nicht nur für Anbieter ein Vorteil. Zwar sollte die Erzeugungsanlage flexibel reagieren können, aber auch der Abnehmer des Stroms. Dank eines smarten Stromzählers lässt sich besser auf Angebot und Nachfrage reagieren.

Bei diesem Gadget handelt es sich nämlich um die Kombination aus einem digitalisierten Stromzähler und einem Kommunikationsmodul, also einem sogenannten Gateway. Der freiwillige Einbau kann sich für dich lohnen. Lässt du die Daten deines Zählers direkt an deinen Anbieter senden, muss niemand mehr zum Ablesen per Hand kommen. Außerdem sparst du ganz nebenbei auch noch Geld. Wir erklären im Folgenden, wie.

Wer sich bereits jetzt in einem Haushalt aufhält, dessen Stromverbrauch die Marke von 6.000 Kilowattstunden Strom innerhalb eines Jahres überschreitet, der kommt ohnehin nicht um einen smarten Stromzähler herum. Auch Haushalte, die mit einer Photovoltaikanlage, deren Leistung auf sieben Kilowatt-Peak kommt, arbeiten, müssen sich das Smart Meter besorgen. Hast du bei deinem Anbieter eine Wärmepumpe, ein Elektroauto oder einen ähnlichen Stromverbraucher als „steuerbare Verbrauchseinrichtung“ angemeldet, ist das Smart Meter ebenfalls Pflicht.

Alle Vorteile auf einen Blick

Mit einem smarten Stromzähler sendest du nicht nur Informationen, sondern kannst auch welche empfangen. Das Kommunikationsmodul macht es möglich: Es sendet deine Verbrauchsdaten an den Stromanbieter, sodass das nervige Ablesen deines Zählers in Zukunft überflüssig macht.

Doch es sind die weiteren Vorteile, die den smarten Stromzähler so wertvoll machen. Du hast deinen Verbrauch stets im Blick, erfährst direkt, wo du noch sparen kannst und ermöglichst flexiblere Optionen bei deinem Stromtarif in der Zukunft. Wie das alles genau funktioniert, verraten wir nachfolgend.

#1 Mehr Transparenz auf beiden Seiten

Mit einem smarten Stromzähler bekommt nicht nur dein Energieanbieter hilfreiche Daten. Du siehst in Echtzeit, wie sich die Nutzung verschiedener Haushaltsgeräte auf deinen Energieverbrauch auswirkt. So zeigt er dir, wo du noch richtig Geld sparen kannst und ob es wirklich die Geräte sind, bei denen du bislang dachtest, sie würden deinen Verbrauch in die Höhe treiben.

Auch auf Seiten des Anbieters genießt du Vorteile: Dank der transparenten und unmittelbaren Datenübermittlung werden deine Abrechnungen immer präziser. Du zahlst die Rechnung mit einem smarten Stromzähler nicht mehr nur einmal in einem Jahr, sondern gleich monatlich. So hast du jeden Monat volle Kontrolle darüber, wie viel du verbraucht hast und kannst deine Gewohnheiten direkt anpassen. Und auch massive Nachzahlungsgebühren am Ende eines jeden Jahres dürften sich damit erübrigen.

#2 Den Verbrauch immer im Blick

Dank eines smarten Stromzählers hast du den Verbrauch nicht nur immer und überall, sondern auch übersichtlich aufbereitet im Blick. Mit der Hilfe von Zeitverläufen, die du auf deinem Smartphone oder Tablet per App darstellen lassen kannst, entgeht dir kein Stromfresser mehr. Und durch eine sinnig aufbereitete Auswertung kannst du am Ende eines jeden Monats ein Fazit ziehen und siehst sofort, wo du noch mehr sparen kannst.

# 3 Ermittle deine Grundlast

Deine Grundlast zu kennen kann ein weiterer Vorteil eines smarten Stromzählers sein. Diese setzt sich aus dem Verbrauch von Geräten zusammen, die du niemals ausschaltest. Gemeint ist damit beispielsweise ein Kühlschrank, aber auch der Internet-Router oder ähnliche Gadgets in deinem Haushalt. Fallen darunter viele Standby-Geräte, so weißt du, wo du noch mehr herauskratzen kannst. Welche Geräte du immer ausschalten solltest, verraten wir dir.

#4 Smarter Strom sparen

Die smarten Stromzähler eignen sich also vor allem dazu, deinem Portemonnaie unter die Arme zu greifen. Laut dem Portal Polarstern, der sich auf eine Analyse des Herstellers Discovergy bezieht, sparen Haushalte durchschnittlich rund 15 bis 20 Prozent an Strom dank der Verwendung eines sogenannten Smart Meters.

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#5 Profitiere von dynamischen Stromtarifen

Dynamische Stromtarife, die auf deinen tatsächlichen Verbrauch zugeschnitten sind, könnten in Zukunft zur Norm werden. Mit einem smarten Stromzähler beflügelst du den Schritt der Anbieter in diese Richtung, denn sie erkennen, ob und wie viel erneuerbare Energie jederzeit vorhanden ist. Auch personalisierte, flexiblere Tarife sind durch ein Smart Meter erst vorstellbar, da die Messung nicht nur präzise, sondern auch in regelmäßigeren Abständen erfolgt.

Mit einem smarten Stromzähler kannst du sogar das Klima schonen

Smarte Stromzähler sind nicht nur für dich selbst, sondern auch für das Klima eine große Hilfe. Sie fördern das Einsparen von Strom auf simple Art und Weise. Außerdem profitieren erneuerbare Energien von ihnen, beispielsweise in Kombination mit Photovoltaikanlagen, mit denen du steigenden Strompreisen den Kampf ansagst.

Quellen: eigene Recherche, Polarstern Energie

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