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Parkplatzsuche adé: Erste deutsche Stadt beginnt geniales Pilotprojekt

Wer besonders abends in Städten parken möchte, kann sich schnell dumm und dämlich nach einem Platz suchen. Eine deutsche Stadt will schnelle Abhilfe schaffen.

Ein Parkplatzschild.
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Autos sind zwar in vielerlei Hinsicht äußerst praktische Hilfsmittel. Doch wehe, wenn man abends in einer Stadt parken möchte. Dann geht nämlich die große Suche nach einem geeigneten Stellplatz los und nicht selten kann das für einige Frustration sorgen. Dabei gibt es so viel mehr Möglichkeiten, als man denkt. Und genau die möchte man in einer deutschen Stadt jetzt auch nutzen.

Parken: Aldi, Lidl und Co. stellen Plätze zur Verfügung

Wie die Rheinische Post berichtet, geht man in Düsseldorf mit einem spannenden Pilotprojekt voran. Dazu möchte man mit einigen sicher ungewöhnlichen Partnern zusammenarbeiten: Lebensmittel-Discountern.

Doch allzu abwegig ist diese Idee nicht. Denn viele Filialen von Aldi, Lidl und Co. verfügen über einen eigenen Parkplatz – der nach Ladenschließung für gewöhnlich wie leergefegt ist. In Zukunft sollen jedoch Anwohnerinnen und Anwohner ihre Autos auch dort parken dürfen. Das werde zwar in erster Linie nicht die Geschäftszeiten betreffen, dürfte aber für reichlich Entlastung sorgen.

Übrigens: Falls du auch oft auf der Suche bist, kannst du auf verschiedene Hilfen zurückgreifen. Wir haben fünf Park-Apps für dich verglichen, die einen Blick wert sind.

Parkplatzbuchung einfach per App

Insgesamt gehe es um eine dreistellige Anzahl an Parkplätzen. Aldi und Lidl testen das Vorhaben bereits bei einer Filiale, wobei Erstere vier weitere Standorte aktuell überprüfen. Neben den beiden Ketten haben auch Netto und Penny eine Absichtserklärung im Rathaus von Düsseldorf unterzeichnet. Rewe möchte derweil abwarten, Edeka wiederum nimmt nicht an der Aktion teil.

Im Netz soll es dazu ein „Nachtparkregister“ geben. Lokal soll es gut sichtbare Hinweise geben und wer auf dem Gelände des Supermarktes parken möchte, soll auch via App einen Stellplatz buchen können. Ob das Projekt eines Tages auch auf andere Städte ausgeweitet wird, ist aber noch nicht bekannt.

Quelle: Rheinische Post

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