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Deutsche Bahn: Keine Lust auf nervige Nachbarn? Mit 3 dreisten Tricks hältst du dir den Doppelplatz frei

Erfahre bei uns, wie du dir auf einer Zugfahrt mit der Deutschen Bahn ganz schamlos einen komfortablen Doppelplatz sicherst. Wir haben drei Tricks parat.

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Manchmal kann es schon zu einer Herausforderung werden, in einem Zug der Deutschen Bahn überhaupt an einen der begehrten Sitzplätze zu gelangen. Doch während sich die meisten schon freuen, nicht stehen zu müssen, gehen andere Reisende aufs Ganze: Sie wollen, dass der Platz neben ihnen auch noch frei bleibt – sei es der größeren Beinfreiheit zuliebe, oder, weil man ganz einfach keine Lust auf Sitznachbar*innen hat. Im Folgenden verraten wir drei, mal mehr, mal weniger dreiste Tricks, wie du dir stets einen Doppelplatz im Zug sichern kannst.

Deutsche Bahn: Drei dreiste Tricks, wie du den Platz neben dir freihalten kannst

Auch, wenn es sich eigentlich nicht gehört, anderen Fahrgäst*innen den Sitzplatz zu verwehren, kannst auch du wohl nur schwer bestreiten, dass man sich mit mehr Platz in der Deutschen Bahn einfach wohler fühlt. Niemand, der neben dir plötzlich anfängt, seine geruchsintensiven Frikadellen zu verspeisen oder laut zu telefonieren, obwohl du gerade ein erholsames Schläfchen halten willst.

Doch auch, wenn es dir rein aus Gründen des Komforts darum geht, den Platz neben dir unbedingt freizuhalten, ist dies ein nachvollziehbarer Grund. Immerhin haben manche Menschen ein wesentlich geringer ausgeprägtes Schamgefühl, was das anbelangt und so kommt es nicht selten vor, dass du den Rest der Reise den Kopf eines schlafenden Unbekannten an deiner Schulter hast, während du dich schon in die letzte Ecke deines hart erkämpften Fensterplatzes zurückziehst. Doch was, wenn du das Spieß ganz einfach mal umdrehst?

Bist du selbst diese eine nervige Person in der Bahn, die lautstark telefonierend oder tief und fest schlummernd dafür sorgt, dass sich niemand freiwillig neben sie setzt, gewinnst du damit womöglich kostbaren Freiraum für deine Gliedmaßen und kannst dich ganz entspannt auf deinem dreist ergatterten Doppelplatz ausbreiten. Wie du dabei genau vorgehen sollst, erläutern wir dir mit den folgenden drei Tipps. Doch denk dran: In einem vollen Zug gleich zwei Plätze für dich zu beanspruchen, wird nicht unbedingt gern von deinen Mitmenschen gesehen und kann mitunter zu Auseinandersetzungen mit anderen Fahrgäst*innen führen.

#1 Am Fenster sitzen war gestern – Beanspruche den Gangplatz für dich

Klar, vor allem, wenn du lange mit der Deutschen Bahn unterwegs bist, kann ein Fensterplatz die nötige Abwechslung auf langweiligen Fahrten bieten. Du siehst etwas von der abwechslungsreichen Landschaft, durch die der Zug dich fährt und genießt ganz generell einen schönen Ausblick.

Doch um dir gleich zwei Sitzplätze auf einmal zu schnappen, ist eine ganz andere Herangehensweise geeignet. Statt ein Auge auf die begehrten Fensterplätze zu werfen, setze dich doch bei deiner nächsten Reise mit der Deutschen Bahn einfach mal auf den Gangplatz. Du wirst merken, dass vorbeiziehende Mitreisende sich nicht zwischen dir und dem Vordermann durchquetschen wollen, um sich in den engen Fensterplatz zu zwängen.

Außerdem sieht es so direkt so aus, als wäre der Fensterplatz tatsächlich schon von einem anderen Fahrgast besetzt, der aber aktuell nur auf der Toilette oder im Bordbistro ist. Klar, sonst hättest du dich ja auch auf den Fensterplatz setzen können. Doch Vorsicht: Manche Menschen verstehen deinen kleinen Trick womöglich falsch und fragen trotzdem, ob am Fenster noch frei ist, denn auch sie wollen in den Genuss einer schönen Aussicht kommen und haben vielleicht weniger Berührungsängste als du denkst.

#2 Simuliere, dass du krank bist

Auch, wenn es kaum etwas gibt, als eine ernstzunehmende Krankheit vorzutäuschen: Gerade jetzt, in Zeiten, in denen die just überwundene Pandemie noch nachhallt, gibt es wohl wenig, was Menschen so einfach abschreckt als sich irgendwo mit Viren anzustecken.

Diese, teils wirklich begründete und nachvollziehbare Angst, kannst du dir schamlos zu Nutze machen. Möchtest du partout vermeiden, dass sich ein anderer Fahrgast neben dich setzt, kannst du ganz einfach eine Krankheit simulieren.

Dafür musst du einfach nur einen Hustenanfall vortäuschen, oder dir mit einem Taschentuch die Nase lautstark putzen. Logisch: Läuft jemand an dem freien Platz neben dir vorbei, befürchtet durch dein Schauspiel aber, dass man sich bei dir mit einer Grippe oder gar Corona anstecken könnte, wird man sich wohl kaum freiwillig neben dich setzen. So genießt du deine Ruhe und den zusätzlichen Platz, ohne dafür großartige Anstrengungen zu unternehmen oder sogar Geld zu bezahlen.

#3 Tu einfach so, als würdest du schlafen

Der älteste Trick der Welt, um einer womöglich unangenehmen Situation aus dem Weg zu gehen: Möchtest du bei einer Reise mit der Deutschen Bahn deinen freien Nebenplatz einfach nicht aufgeben, platziere etwas Gepäck oder sogar deine ausgestreckten Beine auf diesem und stelle dich ganz einfach schlafend, wann immer jemand an deinem Abteil vorbeiläuft.

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So entgehst du nicht nur nervigen Fragen danach, ob der Platz denn nicht noch frei wäre, sondern auch der Gefahr, dass es sich jemand einfach auf dem vermeintlich freien Sitzplatz bequem macht, auf dem sich gerade noch deine Füße ausgeruht haben. In den seltensten Fällen passiert es aber trotzdem, dass dich jemand aus deinem Dornröschenschlaf herausholt oder dein Gepäck (oder deine Beine) einfach ungefragt zur Seite räumt, um selbst Platz zu nehmen.

Weitere Tipps, wie du dir einen Doppelplatz sichern kannst

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren, besonders unverschämten Tipps und Tricks, wie du dir auf einer Zugfahrt einen ganzen Doppelplatz nur für dich alleine sichern kannst. So kann es beispielsweise helfen, laute Geräusche von dir zu geben, zum Beispiel im Rahmen eines Telefonats. Denn die meisten Fahrgäst*innen sehnen sich selbst nach Ruhe und Entspannung, weswegen sie Schreihälsern wohl schon präventiv aus dem Weg gehen.

Auch kann es helfen, für unangenehme Gerüche zu sorgen. Die zu Beginn angesprochenen Frikadellen sind hier eine simple Lösung, doch auch ein gerade frisch verzehrter Döner, natürlich mit extra viel Knoblauchsauce, tut sein Übriges. Ansonsten solltest du Augenkontakt mit vorbeilaufenden Gäst*innen tunlichst meiden, schaffst du dies nicht, gucke idealerweise möglichst böse. So vermeidest du, dass sich die anderen Fahrgäst*innen auch nur in deine Nähe trauen und du bist nicht gezwungen, dir den Doppelplatz direkt über die Deutsche Bahn und gegen einen Aufpreis zu reservieren.

Quellen: eigene Recherche

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