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Neues Verkehrsschild: Wer es übersieht, zahlt 55 künftig Euro Strafe

Die Bundesregierung plant ein neues Verkehrszeichen an den Straßen. Bereits jetzt hält man Teilnehmende dazu an, es sich gut einzuprägen.

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Verkehrsschild mit Ei: Deshalb darfst du es nicht übersehen

Die meisten Verkehrsschilder sind für alle klar, aber wie steht’s mit dem Verkehrsschild 269? Wir klären auf.

Schon im Juni hatte das Bundeskabinett die zuvor angekündigte Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) sowie der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) beschlossen. Auf weitere Änderungen einigte man sich am vergangenen Mittwoch. Beide sollen angepasst werden, was unter anderem auch ein neues Verkehrsschild zur Folge hat.

Neues Verkehrszeichen 230: Merke es dir gut

Auf Instagram gab die Bundesregierung vor wenigen Tagen bekannt, dass man mit dem Verkehrszeichen 230 ein zusätzliches Symbol einführen werde. Genauer heißt es dazu: „Das Schild ⬆️ sollten sich alle Autofahrerinnen und Autofahrer unter euch merken – das gibt’s künftig für Ladeflächen.“

Ankündigung der Bundesregierung:

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Das künftig verwendete Symbol soll dazu dienen, das Parken in der zweiten Reihe besser zu regulieren. So schaffe man damit speziell gekennzeichnete Zonen für die Be- und Entladung von Fahrzeugen. Wann genau das Verkehrsschild zur Anwendung kommen soll, geht aus dem Post allerdings nicht hervor.

Lesetipp: Dieses neue Verkehrsschild kann dich 70 Euro Strafe kosten

Dieses Bußgeld droht beim Parken in der zweiten Reihe

Dass es Bedarf für das Zeichen 230 gibt, ist ein bekanntes Problem. Vor allem Radfahrer*innen leiden häufig darum, wenn Fahrzeuge in zweiter Reihe und auf dem Radweg abgestellt werden. Wer gegenwärtig dabei erwischt wird, muss mit einer entsprechend hohen Geldstrafe rechnen.

Laut dem Bußgeldkatalog kostet es mindestens 55 Euro. Sollte das Verhalten zudem mit der Behinderung anderer Verkehrsteilnehmender einhergehen, erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro. Bei einer Gefährdung drohen 90 Euro, und „ereignet sich durch das Parken in zweiter Reihe ein Unfall, wächst das Bußgeld auf 110 Euro an“, heißt es dort weiter.

Zu den weiteren Änderungen von StVG und StVO gehören laut dem Post übrigens auch noch die folgenden Dinge. Demnach soll es mehr Spielraum für Länder und Kommunen geben, um beispielsweise Regelungen für Tempo 30, Bussspuren, Fahrrad- und Fußgängerzonen sowie Bewohnerparken zu treffen.

Quellen: Instagram/Bundesregierung, Bußgeldkatalog

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