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Elektroautos: Dieser Schaden ist sehr viel teurer als beim Verbrenner

Elektroautos bringen gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor einige Vorteile mit sich. Dafür sind sie und ihre Reparaturen aber auch um einiges teurer.

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Elektroautos für unter 18-Jährige // IMTEST

Noch keine 18 Jahre alt aber Lust auf Mobilität? Mit diesen kleinen Elektroautos ist das möglich.

Die zunehmende Beliebtheit von Elektroautos bringt eine unerwartete Komplikation mit sich: Schäden durch Marder. Diese kleinen Raubtiere, bekannt für ihr Eindringen in Motorräume, verursachen erhebliche Schäden an Fahrzeugen. Dabei sind Stromer aufgrund ihrer spezifischen Konstruktion besonders anfällig. Der Schwerpunkt des Problems liegt auf dem Hauptkabelstrang, der bei Schäden durch Marderbisse häufig vollständig ersetzt werden muss. Das kann zu erheblichen Kosten führen.

Elektroauto: Kosten-Katastrophe Marderschaden

Kfz-Expertinnen und -Experten berichten von einer steigenden Zahl von Vorfällen, insbesondere bei Elektrofahrzeugen. Markus Schulligen, ein Kfz-Meister, wies etwa gegenüber der Tagesschau darauf hin, dass die Reparaturkosten bei Elektroautos erheblich höher sind als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Die Sensibilität der Hochvolt-Systeme bedeutet, dass auch kleine Bisse zu einem kompletten Austausch des Kabelsystems führen können, anstatt einer einfacheren und kostengünstigeren Reparatur, wie sie bei traditionellen Fahrzeugen möglich ist.

Versicherungsunternehmen spüren ebenfalls die Auswirkungen dieser Entwicklung. Niklas Burmester, ein Vertreter des saarländischen Kfz-Verbands, deutet an, dass der wachsende Markt für Elektroautos und die damit verbundenen steigenden Reparaturkosten letztendlich zu höheren Versicherungsprämien führen könnten. Dies stellt sowohl für Autobesitzer*innen als auch für Versicherungsunternehmen eine Herausforderung dar. Denn die aktuellen Kosten spiegeln noch nicht die künftige Marktsättigung wider.

Die Autohersteller werden sich wahrscheinlich mit dieser Herausforderung auseinandersetzen müssen. So nimmt der Druck seitens der Versicherungsunternehmen zu, um Lösungen zu finden, die die Fahrzeuge resistenter gegen Marderschäden machen. Dies könnte in Form von verstärkten oder besser geschützten Kabeln und anderen kritischen Komponenten erfolgen, um die allgemeinen Reparaturkosten zu senken und die Versicherungsprämien stabil zu halten.

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Ergreife Abwehrmaßnahmen

In der Zwischenzeit sind Autobesitzerinnen und -besitzer nicht völlig hilflos gegenüber der Marderplage. Verschiedene präventive Lösungen, von Mardersprays bis hin zu Ultraschallgeräten 🛒 und Elektroschock-Barrieren, sind verfügbar, um Marder aus den Motorräumen fernzuhalten.

Eine solche Prävention ist entscheidend, da bereits vorhandene Duftmarken von Mardern andere Tiere anziehen und das Problem verschärfen können, wodurch eine gründliche Reinigung und der Einsatz von Abwehrmitteln zu einem notwendigen Teil der Fahrzeugwartung werden.

Quelle: Tagesschau

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