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Ventil für die Fußbodenheizung: Welches ist das Richtige?

Herkömmliche Heizsysteme nutzen Ventile meist anders als die mittlerweile beliebten Flächenheizungen. Daher gibt es bei deren Ventilen auch mehr zu beachten.

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Das Ventil für die Fußbodenheizung wird an vielen Punkten im Heizkreis gebraucht. Ist es defekt, funktioniert auch die Heizung selbst nicht mehr. Du solltest allerdings wissen, welches Ventil für welche Aufgabe benötigt wird.

Ventil für die Fußbodenheizung: 2 Varianten

Flächenheizungen sind in Deutschland mittlerweile sehr beliebt. Bei vielen Neubauten werden Fußbodenheizungen anderen Systemen oft vorgezogen. Ein Nachteil dabei ist meist der größere Aufwand und die Trägheit des Heizsystems beim Erwärmen eines Raumes. Allerdings wird das meist aufgewogen durch den Vorteil, dass so der Fußboden überall gleichmäßig warm wird.

Ein Problem dabei ist aber auch, dass eine Flächenheizung oft sehr viel komplexer aufgebaut ist als andere Heizsysteme. Zahlreiche Systeme funktionieren anders, und die Pflege kann sehr viel aufwändiger sein. Auch beim Ventil der Fußbodenheizung verhält es sich nicht so einfach wie bei einer Körperheizung.

Grundsätzlich muss nämlich zwischen zwei Ventilen differenziert werden. Einmal gibt es eine ganze Reihe von Ventilen, die die einzelnen Heizkreise öffnen oder schließen. Darüber hinaus ist aber ein wichtiger Unterschied zu anderen Heizsystemen zu beachten. Das zweite Ventil, das normalerweise an das Thermostat angeschlossen ist, gibt es nicht direkt bei der Fußbodenheizung. Das Thermostat ist hier üblicherweise an den Stellantrieb angeschlossen. Dieser übernimmt die Arbeit, die das Ventil bei allen anderen Heizsystemen ausführt: er lässt die Heizflüssigkeit in die Leitungen fließen.

Hinweis: Ist der Stellantrieb für die Fußbodenheizung defekt, kannst du ihn zur Not auch selbst reparieren.

So funktioniert das Ventil

Für die Fußbodenheizung ist damit ein Ventil wichtig, das es bei anderen Heizsystemen so nicht gibt. Dabei handelt es sich um das Heizkreisventil. Wie Heizsparer.de erklärt, übernimmt dieses Gerät, einfach ausgedrückt, die Regulierung des Wasserdurchflusses. Wenn die Temperatur im Raum zu hoch wird, schließt sich das Ventil, sodass weniger warmes Wasser in die Leitungen strömt. Ist die Temperatur zu niedrig, öffnet es sich.

Diese Ventile können natürlich auch kaputtgehen. In dem Fall ist es sinnvoll, sie auszutauschen. Das solltest du allerdings nur tun, wenn du dir absolut sicher bist, dass ein Problem bei der Heizung wirklich am Ventil liegt. Konsultiere im Zweifelsfall immer einen Fachbetrieb.

Lesetipp: Fußbodenheizung einstellen: Darauf musst du achten

Welches Ventil ist für die Fußbodenheizung das Richtige?

Normalerweise wird bereits beim Einbau alles so angepasst, dass die Ventile an den Heizkreisen mit dem Stellantrieb übereinstimmen. Aber mit der Zeit kann es passieren, dass das eine oder andere Bauteil ausgewechselt werden muss. In dem Fall solltest du auf Kompatibilität zwischen dem Ventil und dem Anschluss am Stellantrieb achten.

Dafür sind vor allem zwei Werte wichtig. Einerseits gibt es verschiedene Gewindedurchmesser. Die häufigste Variante trägt die Markierung „M30x1,5“. In manchen Fällen kann aber auch der geringere Durchmesser „M28x1,5“ nötig sein. Der zweite Wert ist das sogenannte „Schließmaß“. Es wird ermittelt durch eine Abstandsmessung vom geschlossenen Ventil zur Oberkante des Gewindes, wie Pefra-Elektrowärmetechnik schreibt. Eine komplette Liste, welche Ventile welche Anschlüsse benötigen, hat Strawa.com zusammengestellt.

Zum Glück gibt es für Ventile, die nicht genau zum Anschluss des Stellantriebs passen, Adapter. Diese basieren ebenfalls auf dem Gewindedurchmesser und Schließmaß. Eine Möglichkeit sind die Modelle von dem Stellantrieb-Spezialist Möhlenhoff, wie Selfio.de erklärt. Achte in jedem Fall aber immer darauf, dass das richtige Ventil an deiner Fußbodenheizung angeschlossen ist. Jede Fehlbelastung im System kann höhere Kosten verursachen.

Quellen: Selfio.de, Heizsparer.de, Pefra-Elektrowärmetechnik, Strawa.com

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