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Im Winter mehr Elektroauto-Reichweite: Diese Tricks solltest du kennen

Elektroautos haben es bei Kälte nicht einfach. Doch gibt es einige Tricks, mit denen du dein Fahrzeug auf Trab halten kannst.

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Elektroautos: Das sollten sich Fahrer besser abgewöhnen

Wie beeinflusst das Schnellladen die Lebensdauer der Batterien in Elektroautos? Für die optimale Nutzung und Lebensdauer ist die Wahl der richtigen Ladestrategie entscheidend.

Bei niedrigen Temperaturen reagieren Elektroautos anders als Autos mit Verbrennungsmotor. Dies führt dazu, dass Tesla-Fahrerinnen und -Fahrer eigene Methoden entwickeln müssen, um Schwierigkeiten zu umgehen. In einem beachtlichen Ereignis letzten Monat strömten sie zu einer Supercharger-Station in Chicago, weil sie beim Laden ihrer Fahrzeuge unter Gefrierpunkttemperaturen auf Probleme stießen.

Mit dem Elektroauto sicher durch den Winter

Das Ereignis in Chicago löste Kritik und Skepsis hinsichtlich der Lebensfähigkeit der Fahrzeuge in kalten Klimazonen aus. Studien zeigen, dass sie bei Kälte bis zu 30 Prozent ihrer Reichweite verlieren können. Das Aufladen könne zudem deutlich länger dauern. Dennoch argumentieren Expert*innen Business Insider (BI) zufolge, dass die Auswirkungen mit angemessener Planung und Abhängigkeit von Heimlademöglichkeiten handhabbar sind.

BI sprach mit acht Tesla-Nutzenden, die Einblicke in den Umgang mit Elektroautos während des Winters teilten. Das Vorkonditionieren der Batterie über die Tesla-App sei entscheidend, da es Nutzer*innen ermöglicht, die Batterie und Innentemperatur des Fahrzeugs vor der Abfahrt einzustellen. Das erhöhe Effizienz und Komfort der Fahrzeuge. Auch das Planen von Ladestopps 30 bis 45 Minuten im Voraus über das Navigationssystem des Autos stelle sicher, dass die Batterie bei der Ankunft an der Ladestation die optimale Temperatur habe, um die Wartezeiten an Ladestationen zu reduzieren.

Die Befragten empfehlen, den Tesla möglichst angeschlossen zu lassen, um Reichweitenverlust zu verhindern und die Batterie auf einer idealen Temperatur zu halten. Diese Strategie sei besonders effektiv für Personen mit Heimlademöglichkeiten und ermögliche eine kontinuierliche Batterieverwaltung sowie eine Verringerung der Wahrscheinlichkeit unerwarteter Reichweitenprobleme.

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Puffer einplanen und Energie sparen

Auf längeren Reisen bei Kälte empfiehlt es sich, der geschätzten Reichweite des Teslas einen Puffer von 20 Prozent hinzuzufügen, um gegen Reichweitenangst abgesichert zu sein. Ladezeiten an Superchargern und öffentlichen Ladestationen können sich bei Kälte verdoppeln oder verdreifachen, was zusätzliche Planung und Zeitreserven für eine ununterbrochene Reise notwendig macht.

Das effiziente Heizen des Fahrzeugs ist entscheidend, da die Nutzung der Kabinenheizung die Batterie schnell entladen kann. Stattdessen wird empfohlen, Sitzheizungen während des Ladens des Autos zu nutzen und den übermäßigen Gebrauch von stromintensiven Zubehörteilen zu vermeiden, um die Batterielebensdauer zu bewahren und ein warmes Fahrerlebnis zu gewährleisten.

Quelle: Recurrent; Business Insider

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