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„Stromkosten prozentual zweistellig senken“: So einfach soll es funktionieren

Mit Stromkosten setzen sich nur die wenigsten wirklich gerne auseinander. Allerdings gibt es einige Tricks, mit denen du ordentlich sparen kannst.

Geldbündel eingewickelt in ein Stromkabel
© mpix-foto - stock.adobe.com

Energie sparen: Diese Mythen sind nicht wahr!

Gerade in der Energiekrise ist Strom sparen wichtiger denn je. Viele der weitverbreiteten Maßnahmen entpuppen sich jedoch nach einiger Zeit als Mythos.

Vernünftiges Energiemanagement ist nicht nur in Unternehmen das A und O, sondern auch in Privathaushalten. Weißt du deinen Strom effizient zu nutzen kannst du nämlich zum einen einen Teil zum Klimaschutz beitragen und zum anderen Stromkosten sparen – und das nicht zu knapp.

Stromkosten sparen – so macht es Ecoplanet

Maximilian Dekorsy ist Gründer von Ecoplanet, einem Start-up, dass in puncto Energiemanagement eine wesentliche Expertise mitbringt. In erster Linie zielen die Services des jungen Unternehmens darauf ab, die Aufwendungen von Betrieben zu senken. „Fast alle Firmen können ihre Stromkosten noch prozentual zweistellig senken“, erklärte Dekorsy etwa im Interview mit dem Handelsblatt.

Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Siemens und Schneider Electric verfolge Ecoplanet dabei einen ganzheitlichen Ansatz. Das Unternehmen nutze fortschrittliche Technologien wie verbesserte Sensoren und intelligente Zähler, um den Energieverbrauch in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren. So ergänzt Mitgründer Henry Keppler: „Bislang wurde Energie immer nur in Silos betrachtet, nämlich beim Einkauf und beim Verbrauch.“ Ein veraltetes Konzept, das Ecoplanet ändern wolle.

Mittels künstlicher Intelligenz prognostiziert das System die günstigsten Betriebszeiten für Maschinen. Das kann Unternehmen ermöglichen, ihre Anlagen beispielsweise nur während kostengünstiger Stromtarifzeiten zu betreiben. Diese Technologie sei aber nicht nur für Industriebetriebe relevant, sondern auch für den Gesundheits- und Automobilsektor. Sogar im Verbraucher*innenmarkt finde der Ansatz zunehmend Anklang.

Tricks für dein Zuhause

Die globale Nachfrage nach Energiemanagementsystemen wächst, angetrieben durch das Bedürfnis, Kosten und CO2-Ausstoß zu senken. Ecoplanet habe, so das Handelsblatt, bereits im ersten Jahr siebenstellige Umsätze erzielt und strebt mittelfristig Umsätze von 100 Millionen Euro an.

Für dich als Verbraucherin oder Verbraucher kann das nicht unwesentliche Vorteile mit sich bringen. „Wir sind sicher, dass alle Kunden mindestens doppelt so viel einsparen, wie wir sie kosten“, sagt Dekorsy zwar in Bezug auf Betriebe, doch gibt es schon jetzt zahlreiche Konzepte am Markt:

  1. Mit Smart Home-Systemen hast du die Power, Lampen, Heizung, Klimaanlage und andere Geräte, die ordentlich Strom schlucken, ganz einfach mit deinem Smartphone zu steuern. Durch automatisierte Abläufe sparst du nicht nur Energie, sondern auch Geld.
  2. Programmierbare Thermostate sind dein bester Freund, wenn es darum geht, ohne Stress Energie zu sparen. Stell sie einfach so ein, dass die Heizung oder Kühlung genau dann anspringt, wenn du sie brauchst. So heizt du nicht umsonst, wenn eh niemand zu Hause ist.
  3. Energieverbrauchsmesser zeigen dir auf den Punkt genau, was deine Geräte verbrauchen. Mit diesen Infos kannst du prüfen, wo du den Verbrauch noch trimmen kannst.
  4. Intelligente Steckdosen und Schaltsteckdosen sind die heimlichen Helden im Energiesparen. Sie kannst du von überall steuern und sogar so einstellen, dass sie Geräte komplett abschalten, wenn die nicht gebraucht werden.
  5. Und dann sind da noch die Photovoltaikanlagen mit Energiemanagementsystem. Sie wandeln Sonnenlicht in Strom um und ermöglichen es dir, den größtmöglichen Teil der selbst erzeugten Energie direkt zu verbrauchen. Überschüssige Energie wird in Batteriespeichern gesichert, um sie zu einem späteren Zeitpunkt nutzen zu können.

Quelle: Handelsblatt; eigene Recherche

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