Mit „Diablo 2“ hat Blizzard im Jahr 2000 einen Meilenstein der Action-Rollenspiele auf den Markt gebracht. Denn die Jagd nach Diablo und seinen dämonischen Brüdern sowie der besten Ausrüstung zog Millionen Spieler weltweit in ihren Bann. Mit der Neuauflage unter dem Titel „Diablo 2: Resurrected“ bringt Blizzard jetzt den Klassiker mit überarbeiteter Grafik auf PCs und Konsolen zurück. „Diablo 2: Resurrected“ im Test ergattert bei IMTEST sogar Bestnoten: Auch nach über 20 Jahren hat das Spiel nichts von seiner Faszination verloren.

„Diablo 2: Resurrected“ im Test: Eine Welt in fünf Akten

Die mittelalterlich angehauchte Fantasy-Welt Sanctuario wird von mächtigen Dämonen, fiesen Untoten und allerlei unsympathischem Getier heimgesucht. Als einer von sieben Held:innen trittst du in „Diablo 2: Resurrected“ mit Schwert, Schild oder Zauberkraft dem Schrecken der Hölle entgegen, denn Diablo (Protagonist des ersten Teils) hat sich mit dem Bösen infiziert und beginnt, Böses zu verursachen. Die Held:innen wollen das verhindern.

Jede der Heldenfiguren verfügt dabei über einzigartige Talente, aus denen du dir im Verlauf des Spiels deinen ganz eigenen Spielstil zusammenbaust. „Diablo 2: Resurrected“ ist dabei in fünf Akte aufgeteilt, in denen du Quests erledigst. Aber vor allem gilt es, im Kampf gegen die gerne in großen Gruppen auftauchenden Gegner zu bestehen.

Die Charaktere im Überblick:

  • Der Barbar: Ein Nahkämpfer, der mit zwei Waffen Gegner bekämpft.
  • Der Paladin: Ein Nahkämpfer, der mit magischen Auren Mitstreiter schützt oder Gegner attackiert. Er hat eine defensive Veranlagung.
  • Die Assassine: Die Kämpferin besitzt Spezialwaffen der Dunkelheit, stellt böswillige Fallen auf und bestreitet mit hinterlistigen Illusionen den Ring.
  • Der Druide: Er verwandelt sich in bösartige Monster, die im Nahkampf ordentlich Schaden verursachen. Im Kampf kann er Tiere beschwören, die für ihn Gegner bekämpfen.
  • Die Amazone: Fernkämpferin mit Bogen, Speer oder Armbrust. Diese können mit Kälte oder Giftködern aufgerüstet werden.
  • Der Totenbeschwörer: Er kämpft defensiv mit Schilden aus klapprigen Knochen. Erlegene Gegner können von ihm als Untote erwachen und in den Kampf ziehen.
  • Die Zauberin: Wie aus vielen Spielen bekannt, kämpft die Zauberin mit Elementen wie Feuer, Eis und Blitz gegen die gegnerischen Mannschaften.

Klassisches Gameplay macht Spaß

Dass „Diablo 2“ eine Überarbeitung und keine Neufassung des Originals ist, merkst du vor allem an den fehlenden Komfortfunktionen. So verzichtet Blizzard auf automatische Wegweiser, den Weg zum Ziel musst du dir in den Leveln selbst suchen. Verlierst du den Kampf gegen die Dämonen der Hölle, wacht dein Charakter anschließend im Basislager wieder auf. Und zwar nackt und ohne deine Ausrüstung.

Diablo-Fans haben es aber vor allem auf die Kampfoptimierung abgesehen. Denn genau um diese geht es im Spiel: Wer keine Strategie im Kampf gegen die Monster ausklügelt, wird nicht weit kommen. Die Held:innen erkämpfen sich verschiedene Fähigkeiten (30 an der Zahl), die es gilt, effektiv auszusuchen. Das macht den IMTEST-Spieler:innen im Test richtig Spaß. Das strategische Denken verlangt aber auch einiges ab. Schließlich werden die Gegner:innen immer mächtiger und die Level immer komplexer.

Loot im Blut: Online oder offline

Das Schnetzeln durch Gegnerhorden, die bei ihrem Ableben magisch verstärkte Gegenstände oder legendäre, einzigartige Items hinterlassen, hat einen ungeheuren Suchtfaktor, der dich auch nach 100 Spielstunden noch begeistert. „Diablo 2: Resurrected“ im Test führt durch fünf kurzweilige Akte und hält mit Quests den Spaßfaktor konstant auf einem hohen Level.

Das Beste: Das Entwicklerstudio bietet mit einem eigens erstellten Online-Modus den Spieler:innen an, virtuell mit anderen Spielern auf der Welt die Level zu bestreiten. Der Mehrspieler-Modus verlangt viel ab, erfreut aber Online-Zocker ungemein. Wer lieber alleine daddelt, startet im Offline-Modus in die monströse Welt von Diablo.

Stimmungsvolles Grafikfest auf PCs und Konsolen

„Diablo 2: Resurrected“ läuft auf PCs in Ultra-HD und einer Auflösung bis zu 4K, und auch die Konsolen brauchen sich in Sachen Grafik kein Stück zu verstecken. Selbst auf der Switch im Handheld-Modus sieht „Diablo 2: Resurrected“ im Test von IMTEST gut aus. Eisige Höhlen, unheimliche Kellergewölbe und einsame Berggipfel: Das Spiel behält die melancholische Stimmung des Originals bei und verpasst ihr gekonnt ein grafisches Update. Mit einem Klick kannst du jederzeit zur Original-Grafik umschalten.

Diablo 2: Resurrected“ mit Bestnote im Test

IMTEST lobt die neue Grafik und den Sound, die eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Original darstellen und einen extrem stimmungsvollen Anblick bieten. Als kleiner Nachteil werden lediglich die fehlenden spielerischen Neuerungen und die nicht vorhandene Option des plattformübergreifenden Spiels aufgeführt. Bei IMTEST erhält „Diablo 2: Resurrected“ trotzdem eine sehr gute Gesamtnote von 1,5.

Übrigens: Wir verraten dir, wie du auf dem Schwierigkeitsgrad „Hölle“ durch das Pandemonium Event kommst. Außerdem findest du bei uns die wichtigsten Informationen rund ums „Diablo 4“-Release.

Quellen: IMTEST, eigene Recherche

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