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Das Ende einer Ära? Dan Houser verlässt Rockstar Games und damit "GTA"

Sachen packen heißt es auch bei Dan Houser. Der Mitbegründer von Rockstar Games kehrt dem Unternehmen den Rücken. Wie es um "GTA" und weitere Titel steht, ist unklar. (Symbolbild)
Sachen packen heißt es auch bei Dan Houser. Der Mitbegründer von Rockstar Games kehrt dem Unternehmen den Rücken. Wie es um "GTA" und weitere Titel steht, ist unklar. (Symbolbild)
Foto: imago images / Belga
Wie es um Fortsetzungen von "GTA" steht, ist nach dem Abgang von Rockstar Games-Mitbegründer Dan Houser unklar. Take-Two Interactive gab den Abschied einer wahren Ikone der Spielewelt bekannt.

Der Abgang eines der Mitbegründer von Rockstar Games, Dan Houser, markiert definitiv das Ende einer Ära. Zwar soll schon bald ein sechster Teil von "GTA" auf uns zurollen, allerdings ist die Zukunft der gesamten Reihe damit unklarer als je zuvor.

Kein "GTA" mehr mit Dan Houser: Der Rockstar Games-Mitbegründer ist raus

Wie die Muttergesellschaft Take-Two Interactive verkündete, verlässt der Mitbegründer eines der prestigeträchtigsten Entwicklerstudios der Welt, Rockstar Games, schon am 11. März das Unternehmen. Dan Houser befand sich bereits seit dem Frühjahr 2019 in einer "verlängerten Pause", er dürfte also wenig am kommenden Teil von "GTA" beteiligt gewesen sein. Sein Bruder hingegen, Sam Houser, bleibt weiterhin als Präsident für Rockstar Games tätig.

Dan Houser hielt zuvor den Vorsitz bei einem der erfolgreichsten Entwicklerstudios in der Games-Geschichte inne. Titel wie "Grand Theft Auto" und "Red Dead" bescherten dem Unternehmen sagenhafte Summen und selbst wenn zwischen Fortsetzungen denrprächtig florierenden Titel immer wieder Jahre ins Land zogen, verkauften sie sich auch zwischen den Erscheinungen wie warme Semmeln.

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Im Gegensatz zu konkurrierenden Entwicklerstudios hatte Dan Houser allerdings bei den von Massen geliebten Titeln wie eben "GTA" immer seine Finger während der Produktion im Spiel. Er war beispielsweise ausführender Produzent und Autor von "Red Dead Redemption 2".

Einmaliges Engagement für Rockstar Games

Sein einmaliges Engagement brachte Houser zuletzt sogar in die Kritik. Nachdem er ankündigte, für die Produktion von "Red Dead Redemption 2" 100-Stunden-Wochen geschoben zu haben, stellten viele das Arbeitsklima in Entwicklerstudios wie Rockstar Games in Frage. Er revidierte seine Aussage jedoch später und stellte klar, dass er sich dabei nur auf das Autoren-Team bezogen hatte, wie engadget berichtet.

Ohne Houser wird Rockstar Games vermutlich dennoch nicht in eine ernstzunehmende Notlage verwickelt, das Team ist seit der Gründung im Jahr 1998 stetig gewachsen und sein Bruder spielt noch immer eine Schlüsselrolle im Unternehmen. Das bedeutet Grund zur Freude, denn so können wir uns wie gewohnt auf hochqualitative Fortsetzungen, wie beispielsweise "Red Dead Redemption 3" oder natürlich das sehnlichst erwartete "GTA 6" freuen, für das so einige Geheimnis bereits gelüftet werden konnten.

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