Bislang schien sich Sony recht sicher, das geplante PS5-Release um Weihnachten 2020 weiter einhalten zu können. Aktuell sieht es jedoch nicht allzu gut für den japanischen Konsolenentwickler aus. So gesellen sich zu den mit der Corona-Krise einhergehenden logistischen Schwierigkeiten nun offenbar auch noch technische Probleme. Könnte sich die Veröffentlichung der PlayStation 5 wirklich verschieben?

PS5-Release: Konsole wird zu heiß

Der Zeitraum für den geplanten Marktstart ist nun schon seit geraumer Zeit bekannt und auch die PS5-Specs hat Mark Cerny bereits bekanntgegeben. Nun jedoch könnten diese Faktoren unerwartet variieren. Gerüchten zufolge soll die Next-Gen-Konsole aus dem Hause Sony nämlich wesentlich mehr Hitze abgeben als vorgesehen. Das würde Änderungen der Hardware erfordern und könnte im schlimmsten Fall das PS5-Release nach hinten verschieben.

Konkret seien die SSD und die variable Skalierung der Grafikeinheit (GPU) für dieses neue Problem der PlayStation 5 verantwortlich. Wie Windows Central (via Play3) berichtet, sei das momentane Kühlsystem der Konsole nicht für das volle Ausmaß der Hitzeentwicklung gerüstet. Diese mangelnde Kompensation müsste Sony Interactive schnellstmöglich in den Griff bekommen, um das PS5-Release zu Weihnachten 2020 beibehalten zu können.

Eine weitere Verschiebung gab das Unternehmen erst am Donnerstag, den 2. April, bekannt. Demnach verzögere sich auch die Veröffentlichung von „The Last of Us: Part II“ auf unbestimmte Zeit. Es bleibt abzuwarten, ob die Entwickler das scheinbare Problem mit den PS5-Specs gelöst zu bekommen, bevor es zu spät ist.

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