Gemeinsam mit Activision hat Bungie 2017 MMOFPS (Massively Multiplayer Online First-Person Shooter) ins Rennen geschickt, der auch drei Jahre später noch die Community begeistert. Ein Problem eint „Destiny 2“ jedoch mit den meisten anderen Shootern: Hacker. Der US-Entwickler Bungie hat nun einen etwas unkonventionellen Plan, um gegen die Spielverderber vorzugehen. Auch unschuldige Spieler könnten darunter leiden.

„Destiny 2“: Bungie greift hart durch

Alleine binnen der ersten vier Wochen nach Start der „Season of the Worthy“ habe Bungie wöchentlich circa 2.133 Spieler gesperrt. Darunter fallen jedoch bei weitem nicht nur die Cheater selbst. Auch „Destiny 2“-Spieler, die lediglich von den Aktionen eines Hackers in ihrem Team profitiert haben, bekommen mittlerweile den Bannhammer zu spüren.

„Wir haben jedes dieser Themen genau beobachtet und diskutiert, während wir euer Feedback gelesen haben“, verrät Production Designer Justin Truman. „Wenn unsere Community Manager mitteilen, dass alle bei Bungie zuhören, versichere ich euch, dass wir das tun.“

Bungie enttäuscht die Fans

Auch Engineering Director David Aldrige äußert sich zur Lage und erklärt: „Wir behalten uns jetzt das Recht vor, Spieler, die von Cheatern profitiert haben, zu bestrafen oder zu sperren, auch wenn sie nicht selbst geschummelt haben. […] Wir möchten, dass ihr dort draußen neue Freunde findet, aber stellt sicher, dass ihr ihnen vertrauen könnt, bevor ihr weitermacht. Wenn ihr zu einem Cheater in ein Fireteam gelangt, dann verlasst es und meldet ihn. Wenn ihr ihm zu einem Erfolg verhelft, trifft euch der Banhammer ebenso.“

Natürlich geschieht dies zum Nutzen der Spieler. Nichtsdestotrotz ist die Maßnahme extrem und zieht nicht umsonst einige Kritik auf sich. Zugleich sind die Fans jedoch auch wegen eines weiteren Themas enttäuscht: Im Februar erst hatte der Entwickler nämlich das Release von „Destiny 3“ auf kommendes Jahr verschoben. Damit gesellt sich der Titel zu Spielen wie „GTA 6“, das ebenfalls erst im Herbst 2021 erscheinen soll.

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