„Solange ich denken kann, wollte ich immer Gangster werden“ – diesem Wunsch kam Publisher Take-Two in der Vergangenheit mit den letzten drei Teilen seines beliebten Gauner-Games nach. Doch selbst „Mafia 3“ liegt bereits einige Jahre zurück und Fans dürstet es schon lange nach einer Fortsetzung des beliebten Spiels für die Xbox, die PlayStation und den Computer. Geheimnisvolle Gespräche werden laut den Produzenten bereits geführt, also stellt sich mittlerweile die Frage: Was können wir von „Mafia 4“ erwarten und wann kommt es endlich auf den Markt?

„Mafia 4“: Gespräche über „neues Spiel“ machen Hoffnung

Nachdem Berichten des Portals SegmentNext zufolge Take-Two bereits vor Monaten seine Markenschutz-Einträge rund um das „Mafia“-Franchise erneuerte, folgte erst in diesem Jahr ein unmissverständliches Geständnis des Publishers gegenüber seinen Investoren, dass man bereits Gespräche über „Mafia 4“ in den kommenden Monaten führen würde, lässt Xboxmedia verlauten.

Zwar steht damit noch nicht sicher fest, wie, wann und ob wir uns wirklich auf ein baldiges Release von „Mafia 4“ einstellen dürfen. Aber zumindest schöpfen Fans der Reihe dank der Worte Hoffnung und die Gerüchteküche wird mal wieder kräftig angeheizt.

Worum es in „Mafia 4“ gehen könnte

Leaker „TheTruthTeller1985“ bricht mit seiner massiven Ankündigung auf Reddit das heilige Gebot des Schweigens und verrät, dass „Mafia 4“ im bunten, schillernden Las Vegas der 1970er-Jahre angesiedelt sein wird und damit ein direktes Sequel zum dritten Teil sein dürfte. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines völlig neuen Protagonisten, der sich im goldenen Zeitalter der Gesetzlosen durch die Straßen schlägt. Zwar verspricht das Leak keine wiederkehrenden Charaktere der letzten Teile, jedoch dafür, dass es sehr Scorsese-artig werden soll. Somit könnten wir uns also freuen, beliebte Streifen des Filmemachers in einer fiktiven Spielwelt nachzueifern.

Achtung, Spoiler voraus. Das Ende von „Mafia 3“ suggeriert allerdings, dass zumindest einer der Vagabunden zurückkehren könnte: John Donovan, der CIA-Hehler, der Lincoln Clay dabei half, Rache zu nehmen und seine eigene Untergrund-Organisation zu gründen. In den Credits sieht man Donovan, wie er vor dem Kommitee des Senats aussagt, er half Lincoln dabei, zu untersuchen, welche Verbindungen zwischen der Bande und einem der Verräter, der an dem Attentat an Präsident John F. Kennedy beteiligt war, bestehen. Anschließend schwört er, jeden, der in den Mord verwickelt war, aufzuspüren. Dies lässt eine mögliche Weiterführung der Story in „Mafia 4“ offen.

Gameplay, Release-Datum und unterstützte Plattformen von „Mafia 4“

Natürlich sind die Informationen hinsichtlich des Gameplays, eines potentiellen Release-Termins so wie die Antwort darauf, welche Plattformen „Mafia 4“ letzten Endes unterstützen wird, noch reine Spekulation. Aufmerksame Beobachter vermuten, dass „Mafia 4“ viel größer sein wird, als sein Vorgänger. Die Geschichte soll sich, ganz im Sinne von Martin Scorseses Gangster-Epos „Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ über mindestens eine Dekade ziehen, was natürlich Veränderungen der Umgebung und der Charaktere mit sich bringen würde.

Außerdem könnte der Fokus laut Inverse auf dem Aufbau eines eigenen Imperiums liegen, was dem Spieler ermöglichen soll, eigene Grundstücke zu kaufen, Casinos zu eröffnen und an endlosen Ruhm und Reichtum zu gelangen. Ebenfalls gibt das Portal Hinweise darauf, dass wir einen Teaser zu „Mafia 4“ noch in diesem Jahr zu sehen bekommen könnten und ein Release schon im darauffolgenden realistisch wäre. Demzufolge erscheint es sinnvoll, dass der vierte Teil auch auf die Next-Gen-Konsolen, Sonys PlayStation 5 und Microsofts Xbox Series X, kommen dürfte.

Um dich in die richtige Stimmung für „Mafia 4“ zu bringen, kannst du dir aktuell sogar den letzten Teil kostenlos sichern. Den Hangar 13-Hit „Mafia 3“ gibt es nämlich derzeit umsonst mit einem ausgefuchsten Trick. Und mit „Ozark“ Staffel 3 fühlt es sich an, als hätte dir jemand Betonschuhe vor deinem Fernseher verpasst, denn die Netflix-Serie ist an Spannung kaum zu überbieten.

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