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Xbox Series X im Test: Rechenmonster mit großen Schwächen

Die Xbox Series X glänzt im Test nicht in allen Punkten.
Die Xbox Series X glänzt im Test nicht in allen Punkten.
Foto: Microsoft
Die Xbox Series X ist da und markiert den Start in eine neue Konsolen-Ära. Ein erster Test zeigt jedoch, dass es nicht nur Grund zum Jubeln gibt.

Microsoft prescht vor und schlägt noch vor Konkurrent Sony ein neues Kapitel in der Geschichte der Spielekonsolen auf. Während die PS5 in den USA erst am 12. November 2020 erschienen ist und in Europa gar erst am 19. November im Handel aufschlägt, ist die Xbox Series X schon seit dem 10. November 2020 im Laden.

Xbox Series X im Test: Viel Power, wenig Entfaltungspotenzial

Das Verbrauchermagazin imtest.de hat die Xbox Series X im Test unter die Lupe genommen – und berichtet nicht nur Gutes. Dennoch: Das System ist aktuell vielerorts ausverkauft, Zubehör für glückliche Besitzer ist aber noch verfügbar.

Der Test bescheinigt der Xbox Series X eine beeindruckende technische Ausstattung, mit der die Plattform zumindest auf dem Papier tatsächlich zur von Microsoft angepriesenen, stärksten Konsole der Welt avanciert. Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuße: Nützen tut die viele Rechenpower vorerst nämlich nichts.

Xbox Series X im Test: Schwächen bei Exklusivtiteln

Das Problem: Aktuell gibt es keine Spiele, die der Xbox Series X auch nur ansatzweise die volle Leistung entlocken könnten. Und genau hier droht laut imtest.de großes Versagenspotenzial seitens Microsoft.

Die Redmonder schwächeln schon seit Jahren in der Produktion hochwertiger Exklusivtitel, während Sony in diesem Punkt regelmäßig Hits abliefert. Und das ist nicht der einzige Schwachpunkt der Konsole.

Xbox Series X im Test: Schnelle Internetleitung unabdingbar

Imtest.de weist darauf hin, dass die Nutzung einer Xbox Series X oft nur dann sinnvoll ist, wenn du über eine sehr schnelle Internetleitung verfügst. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zum einen veröffentlicht nahezu jeder Entwickler für seine Spiele sogenannte Day-One-Patches, die du installieren musst, bevor du das Spiel das erste Mal starten kannst.

Diese Updates können bei kommenden Spielen problemlos größer als 50 Gigabyte sein. Da der Download unumgänglich ist, kommt hier nur Freude mit einem entsprechenden Internetanschluss auf.

Xbox Series X im Test: Hier gibt es schnelles Internet

Den bekommst du etwa mit einer 1.000-Mbit-Kabelleitung von Vodafone. Ob die an deiner Adresse verfügbar ist, kannst du auf der Website des Anbieters kostenlos testen. Neben einem rasend schnellen Internetanschluss ist in entsprechenden Tarifen auch eine Telefon-Flatrate enthalten.

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Xbox Series X im Test: Speicherplatz zu knapp bemessen

Der interne Speicher der Xbox Series X scheint auf den ersten Blick üppig bemessen zu sein. Die verbaute SSD-Festplatte weist Microsoft mit einer Kapazität von 1 Terabyte aus. Davon übrig bleiben dank vorinstalliertem Betriebssystem aber nur 802 Gigabyte. Da die Spiele der neuen Generation bis zu 100 Gigabyte verschlingen können, drohen hier schnell Engpässe.

Xbox Series X im Test: Speicherkarten zu Wucherpreisen

Die gute Nachricht: Der Speicher der Xbox Series X lässt sich dank dedizierter Speicherkarten schnell und einfach erweitern. Die schlechte Nachricht: Das geht richtig ins Geld! Satte 250 Euro ruft Microsoft für die Memorycards auf. Das entspricht 50 Prozent des Konsolenpreises!

Wer über diese Schattenseiten hinwegsehen kann, erhält mit der Xbox Series X indes eine hervorragende Konsole, die in Sachen Grafikleistung kaum Wünsche offen lässt. Aber noch etwas anderes solltest vor dem Kauf beachten.

Xbox Series X im Test: Schwerpunkt auf Online-Multiplayer

Der Schwerpunkt der Xbox liegt seit jeher auf Multiplayer-Spielen. Die dürften sich auch auf der Xbox Series X wieder als die größte Stärke der Plattform durchsetzen. Damit das Online-Zusammenspiel mit anderen Zockern reibungslos klappt, benötigst du ebenfalls eine Menge Dampf auf der Leitung.

Xbox Series X im Test: So bist du bestens gerüstet

Hast du eine flotte Datenleitung am Start, bist du gerüstet für den Einstieg ins Next-Gen-Gaming und solltest laut Test mit der Xbox Series X und mit der PlayStation 5 auf deine Kosten kommen. Entscheidest du dich für die günstigere Xbox Series S oder die PS5 All Digital Edition, ist eine schnelle Datenleitung noch wichtiger! Beide Konsolen verzichten auf ein optisches Laufwerk. Spiele beziehst du ausschließlich via Download oder Stream aus dem Netz. Weitere Infos dazu findest du bei imtest.de.

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