Der wohl bekannteste Titel aus dem Hause Riot Games ist „League of Legends“. Das Multiplayer Online Battle Arena (MOBA)-Game erschien schon 2009, erfreut sich aber mit all seinen Modi noch immer einer gewaltigen Community. Ebenfalls beliebt ist der Tatik-Shooter „Valorant“, den der Entwickler 2020 veröffentlichte. Und nun soll bereits das nächste Spiel in den Startlöchern stehen.

Riot Games: Riesiges Rollenspiel mit „LoL“-Champions?

Seit geraumer Zeit schon kursieren Gerüchte rund um das „League of Legends“-MMORPG. Bislang hatte der Entwickler aber kaum offizielle Details zu dem Spiel an die Öffentlichkeit getragen. Nun aber hat Greg „Ghostcrawler“ Street zumindest verraten, wie die Champions des gefeierten MOBAs ihren weg in das neue „LoL“-MMO finden könnten.

Fast 15 Jahre ist es nun her, dass Blizzard Entertainment Street als Lead System Designer anwarb. Damals widmete er sich der Arbeit an dem preisgekrönten Massive Multiplayer Online Role-Playing Game „World of Warcraft“ (2004). Seit 2020 ist er Vice President of Intellectual Property and Entertainment bei Riot Games – und weiß auch dort zu überzeugen.

Im Laufe der vergangenen Monate drangen immer neue Informationen rund um das anstehende „LoL“-MMO ans Tageslicht. Bekannt ist etwa, dass auch Charaktere aus der Battle-Arena ihren Weg in das Rollenspiel finden sollen. Unklar war aber bislang, welchen Stellenwert sie erhalten sollen.

„Mehr als eine Cameo“

Schon Mitte Juni erreichte Street die Frage, wie einige der beliebtesten Champions in dem „League of Legends“-MMORPG platz finden werden. Der Twitter-Nutzer @ElderwoodEndo wollte wissen, ob man als Spielerin oder Spieler eine Beziehung zum jeweiligen Lieblingschampion haben werde, die über die Zugehörigkeit zu einer Rasse und die Kosmetik hinausgehe.

„Die Champions sind der Eckpfeiler unserer IP. Sie müssen auftauchen“, erwiderte Ghostcrawler daraufhin. „Aber wir haben auch viele von ihnen und wir wollen ihnen gerecht werden (mehr als ein Cameo), also könnte es eine Weile dauern, bis jemandes Liebling auftaucht.“

Klar scheint damit, dass den mehr als 150 Champions, die Riot Games seit Jahren hegt und pflegt, eine größere Rolle im „LoL“-MMO beigemessen werden könnte als bislang angenommen.

Quellen: Twitter/@Ghostcrawler

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