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„League of Legends“: Die Spieler zweier Champions sind besonders unangenehm

Einige Champions in „League of Legends“ (2009) lassen Rückschlüsse auf ihre Spielerinnen und Spieler zu. Nicht immer sind diese positiver Natur.

"League of Legends"-Artwork mit Logo
"League of Legends" kam 2009 auf den Markt. © Riot Games [M]

League of Legends“ ist eines dieser Spiele, in denen toxisches Verhalten auf der Tagesordnung steht. Seit Jahren schon versucht Riot Games dem entgegenzuwirken, doch lassen sich unangenehme Spieler nicht nur an Beleidigungen erkennen. Griefing, also das absichtliche Schaden des eigenen Teams, lässt sich etwa weniger einfach identifizieren. Doch wusstest du, dass man das Verhalten einiger Spielerinnen und Spieler schon an ihrer Champion-Wahl erkennen kann?

„League of Legends“: Welche Champions sind am häufigsten AFK?

Zunächst: Nicht gemeint sind Leute, die ein Skript laufen lassen und ihre Yumi auf die Lane schicken, um ihren Account für den Verkauf hochzuleveln. Es geht um jene Mitglieder deines Teams, die im Laufe des Matches derart wütend werden, dass sie ganz einfach den Dienst verweigern und ihren Champion in die Base schicken.

Auf League of Graphs lassen sich zahlreiche Daten rund um das MOBA (Multiplayer Online Battle Arena)-Game abrufen. Dazu gehört mitunter die AFK-Rate bestimmter Champions. Insbesondere stechen dabei die beiden „LoL“-Champions Yasuo und Yone ins Auge. Sie sind die einzigen Charaktere, die eine Rate von über einem Prozent erreichen.

Die beiden Brüder scheinen toxische Spielerinnen und Spieler geradezu magisch anzuziehen. Yone erreicht dabei eine Quote von 1,02, bei Yasuo sind es sogar 1,15 Prozent.

Warum denn so ernst?

Ein Grund dafür, dass die AFK-Rate der beiden windigen Brüder gerade in niedrigen Elo-Stufen so hoch ist, könnte in ihrer Komplexität liegen. So wirken beide „LoL“-Champions auf den ersten Blick als seien sie recht einfach meisterbar. Werden Anfängerinnen und Anfänger dann mit der Realität konfrontiert, kann es schnell zu Frustration kommen.

„Mit einem All-in-Spielstil und einem Mangel an Fluchtmöglichkeiten können die beiden Champions leicht eine Handvoll Kills erzielen, wenn jemand unvorsichtig mit ihren ultimativen Fähigkeiten umgeht“, erläutert das Videospielmagazin Dot Esports. „Yasuo und Yone müssen auch in der Lane die Nase vorn haben, um ihren Vorsprung in den späteren Phasen eines Spiels wirklich auszubauen, sonst haben sie im Vergleich zu anderen Picks mit mehr Nutzen im Rückstand wenig bis gar keinen Einfluss auf die folgenden Teamkämpfe.“

Quelle: Dot Esports; League of Graphs

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