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Wegen PlayStation-Zubehör: Darum muss Sony jetzt eine saftige Strafe zahlen

Sonys PlayStation-Marke ist ein voller Erfolg, doch nichtsdestotrotz sorgt sie jetzt für reichlich Ärger. Gegen Sony erhebt man schwere Vorwürfe.

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Sony steht vor einem kostspieligen Rechtsstreit mit weitreichenden Auswirkungen. Die französische Wettbewerbsbehörde, Autorité de la concurrence, hat eine Strafe von 13,5 Millionen Euro gegen den PlayStation-Hersteller verhängt. Dem japanischen Konzern wird vorgeworfen, Drittanbietern von Peripheriegeräten für die Videospielkonsole das Vermarkten ihrer Produkte in unzulässiger Weise erschwert zu haben.

PlayStation: Das soll Sony gegen Dritthersteller unternommen haben

Laut Videogame Chronicle gibt es zwei Hauptvorwürfe gegen Sony. Erstens soll Sony um das Jahr 2015 Eingabegeräte von Subsonic und anderen Herstellern durch Firmware-Updates von der PlayStation 4 ausgeschlossen haben.

Zweitens wird Sony beschuldigt, Unternehmen nicht klar darüber informiert zu haben, wie sie offizieller Hardwarepartner für die Konsole werden können. Es gab anscheinend keinen transparenten Weg, wie man eine PS4-Lizenz für Eingabegeräte mit vertretbarem Aufwand erlangen konnte.

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Sony ist kein Einzeltäter

Sony hat sich bisher nicht öffentlich zu der Ende Dezember 2023 verhängten Strafe geäußert. Für die PlayStation 5 existieren einige lizenzierte Eingabegeräte wie der Razer Wolverine V2 Pro und der Victrix Pro BFG, die unter anderem längere Akkulaufzeiten als Sonys eigener Dualsense bieten.

Interessanterweise hat sich auch Microsoft, Sonys Konkurrent, kürzlich mit Zubehör von Drittherstellern beschäftigt. Seit November 2023 können offiziell nicht unterstützte Gamepads nicht mehr problemlos mit der Xbox verwendet werden. Gleichzeitig erweiterte Microsoft das Programm, das es Herstellern ermöglicht, ihre Geräte zertifizieren zu lassen.

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Dieser Artikel wurde mit maschineller Unterstützung (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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