Ganze 22 Jahre nach dem ersten „Jumanji“-Film mit Robin Williams veröffentlichte Sony mit „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ eine Fortsetzung. Bei der sollte es aber nicht bleiben, denn nur zwei Jahre später folgte mit „Jumanji: The Next Level“ bereits der nächste Teil. Da besonders die jüngsten zwei Filme extrem erfolgreich waren, dürften sicher nicht wenige Fans schon sehnsüchtig auf „Jumanji 4“ warten. Aber wie stehen eigentlich die Chancen für das Sequel? Und wer wird überhaupt dabei sein?

„Jumanji 4“: Wann ist der Kinostart?

Wann Fans mit „Jumanji 4“ konkret rechnen können, steht aktuell noch in den Sternen. Eine offizielle Bestätigung seitens des Studios über das Sequel gibt es nämlich bislang noch nicht. Allerdings sollte das nur noch eine Frage der Zeit sein.

Schon der allererste „Jumanji“-Teil von 1995 mit der mittlerweile verstorbenen Komiker-Ikone Robin Williams konnte für die damaligen Verhältnisse recht ordentliche 263 Millionen US-Dollar einspielen. „Willkommen im Dschungel“ setzte noch mal gehörig einen drauf und setzte rund 963 Millionen an den internationalen Kinokassen um. Und „The Next Level“ kam auf 800 Millionen Dollar. Kommerziell befindet sich das Franchise also in der absoluten Champions League Hollywoods und in Anbetracht dieses immensen Erfolges täte Sony gut daran, erneut nachzulegen.

In einem Interview vom November 2021 mit Comicbook.com ließ dann auch Produzent Hiram Garcia entsprechende Pläne durchblicken: „Wir haben einen sehr lustigen Pitch. Wir machen uns bereit, ihn bei Sony vorzustellen und ihnen zu zeigen, was wir uns ausgedacht haben.“ Regisseur Jake Kasdan soll wieder inszenieren, hat aber vorerst noch den Film „Red One“ mit Dwayne Johnson und Chris Evans in der Mache. Aber danach werde „Jumanji 4“ auf dem Plan stehen, so Garcia. „Ich denke, wir werden bis dahin alles bereit haben […]“.

Die Terminkalender der beteiligten Stars muss sich erst noch lichten. Sollte es dann so weit sein, kann man sicher davon ausgehen, dass Sony einen Starttermin zur Weihnachtszeit anstreben wird – bei den beiden Vorgängern entpuppte sich das nämlich als die richtige Entscheidung.

Wie wird die „Jumanji 4“-Besetzung aussehen?

Noch gibt es keine konkreten Berichte zur möglichen Besetzung. Aber eines ist sicher: Ohne die vier Stars der zwei Vorgänger ist „Jumanji 4“ absolut nicht denkbar. Schließlich war es doch ihre Prominenz und die Chemie zwischen ihnen, die einen erheblichen Anteil am Erfolg der Vorgänger hatten.

Die Hauptdarsteller und die Hauptdarstellerin werden vermutlich also sein:

  • Dwayne Johnson als Dr. Smolder Bravestone
  • Karen Gillan als Ruby Roundhouse
  • Kevin Hart als Franklin „Mouse“ Finbar
  • Jack Black als Professor Sheldon „Shelly“ Oberon

Da es in den bisherigen Filmen um Teenager geht, die in ein Videospiel gesogen werden, dürften auch die entsprechenden Darsteller*innen wieder mit von der Partie sind:

  • Alex Wolff als Spencer
  • Madison Iseman als Bethany
  • Ser’Darius Blain als Fridge
  • Morgan Turner als Martha

Darüber hinaus kann über weitere Stars nur schwer spekuliert werden, da es am Ende auf den konkreten Inhalt ankommt. Reichlich bekannte Gesichter waren bislang jedenfalls schon dabei. So unter anderem Nick Jonas als Jefferson „Seaplane“ McDonough oder Awkwafina als Ming.

Noch fraglicher ist indes die Rückkehr von Danny Glover und Danny DeVito als Milo und Eddie. Da insbesondere der Umstand alter Herren im „Jumanji“-Videospiel in Avataren der zentrale Witz des bislang letzten Teils ist, werden die Verantwortlichen eher nicht das exakt gleiche wiederholen. Allenfalls kurze Gastauftritte wären durchaus möglich.

Wie bereits erwähnt, soll hinter der Kamera erneut Jake Kasdan auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Was wird „Jumanji 4“ erzählen?

Inhaltliche Angaben zum Film sind noch Mangelware. Eine erste Andeutung gibt es allerdings schon im Abspann von „The Next Level“. Darin sehen wir, wie die Welt des Videospiels den Weg in die Realität findet – also ganz so wie beim 1995er Original. Daraus lässt sich spekulieren, dass die Avatare mit ihren Spieler*innen zusammenarbeiten müssen (und das wiederum würde erst recht die Rückkehr der Stars sichern).

Garcia erwähnte zwar vage, aber doch vielversprechend, dass die neue Handlung nicht nur unterhaltsam werde, sondern auch clever. Und schon kurz nach Erscheinen von „The Next Level“ deutete Dwayne Johnson nicht nur eine Fortsetzung an, sondern auch ein Plotdetail an: In einem Beitrag bei Instagram postete er nämlich ein Bild von sich mit Schauspieler Rory McCann, der im Film den Fiesling Jurgen spielt. Der stirbt zwar im Film, doch kommt heraus, dass auch er nur ein Avatar war. Das heißt, jemand in der echten Welt hat ihn gespielt – aber wer? Die Frage werde in „Jumanji 4“ beantwortet, so Johnson.

Bis es so weit ist, dürften aber noch einige Jahre ins Land ziehen. Da bleibt dir also genug Zeit, die bisherigen Filme noch mal anzuschauen. Stand jetzt (10. März 2022), gibt es die Filme wie folgt als Stream im Abo ohne Zusatzkosten:

  • Jumanji – Joyn, Sky Ticket, Sky Go, MagentaTV
  • Jumanji: Willkommen im Dschungel – Amazon, Joyn, Netflix, RTL+, Sky Ticket, Sky Go
  • Jumanji: The Next Level – Joyn

Möchtest du aber lieber die große Leinwand genießen, kannst du hier schauen, welche Kinofilme im März 2022 erschienen sind und noch erscheinen.

Quellen: Comicbook.com, Instagram, Wer streamt es, Box Office Mojo

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.